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Die Steuern sinken um 0,14 Zehntel

TeuffenthalIn Teuffenthal sinken die Steuern auf

Nachdem die Gemeinde Teuffenthal seit 2005 schwarze Zahlen schreibt und ein Eigenkapital von gut 223000 Franken bilden konnte, beantragte der Gemeinderat der Gemeindeversammlung eine Steuersenkung von 1,94 auf 1,8 Einheiten. Finanzverwalterin Myrtha Berger orientierte die 20 Stimmberechtigten, dass damit die jetzigen Aufgaben erfüllt werden könnten und der Finanzhaushalt mittelfristig ausgeglichen bleibe. Sie erklärte zudem, dass sich die Zuschüsse des Finanz- und Lastenausgleichs, nach der Anpassung per 1.Januar 2012, nach rein geografisch-topografischen Kriterien richten. Damit bringe eine hohe Steueranlage keine Vorteile mehr. Die Versammlung stimmte der Steuersenkung auf 1,8, bei gleichbleibenden Liegenschafts- und Hundesteuern, einstimmig zu. Das Budget sieht bei einem Ertrag von 574550 Franken einen Aufwandüberschuss von 300 Franken vor. Ebenfalls einstimmig wurde die vertragliche Anpassung der Verwaltungsführung durch die Gemeinde Homberg angenommen. Gemeindepräsidentin Franziska Fuss erläuterte, dass die vorgesehene Leistungsfinanzierung für die Schulkommission zur echten Herausforderung werde. «Geplant sind Klassen mit möglichst vielen Kindern. Uns stellt sich das Problem, wie wir Finanzierungsvorgaben und Qualität unter einen Hut bringen», sagte sie. Dauerbrenner Schnee Wie eine Prüfung des Strassennetzes ergeben habe, sei dieses in gutem Zustand, sagte Gemeinderat Hans Erb. Ausgenommen die Strecken Bödeli und Boden: Sie sollen im nächsten Jahr für 40000 Franken saniert werden. Eine Knacknuss ist der Wendeplatz für STI-Busse beim Schulhaus, weil er gemäss Planung in der Schutzzone II zu liegen käme. Zu Diskussionen kam es wegen der Schneeräumung über den Stalden, der Verbindung zwischen Teuffenthal und Goldiwil. Michael Reusser, Landwirt Boden, hielt fest, dass er darauf angewiesen sei, dass der Weg geräumt sei, damit er zur Arbeit nach Heiligenschwendi fahren könne. Man habe im Winter zu nichts so viele Begehren, sagte Gemeindepräsidentin Franziska Fuss. Aber man suche nach Lösungen, um es allen recht zu machen. Sie erinnerte die Versammlung an den Infoabend am 24.Januar in Homberg und die Abstimmung am 11.März über die Fusion Zulgtal, über welche Gemeinderat Jörg Tschanz vorgängig orientiert hatte. Verena Holzer>

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