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Die Region trauert um Luginbühl

emmentalBernhard Luginbühl war im Emmental stark präsent. In Mötschwil und Burgdorf trauert man um den verstorbenen Künstler.

Eisenplastiker, Grafiker und Filmregisseur: Bernhard Luginbühl war vielseitig tätig. Gerade im Emmental hat er seine unverkennbaren Spuren hinterlassen: In Mötschwil, wo er jahrzehntelang lebte und wirkte und 1998 seinen Skulpturenpark öffnete, ebenso wie in Burgdorf, wo er 2004 seine eigene Ausstellung einrichtete. Den damals leer stehenden Räumen des Alten Schlachthauses hat er so bis heute eine neue Identität verliehen. Geeigneter hätte die Lokalität für den Metzgerssohn nicht sein können: Luginbühl war von Anfang an von diesem Ort begeistert. Am Samstag ist Bernhard Luginbühl 82-jährig gestorben. Die Region trauert um den Emmentaler Künstler und Patriarchen. «Burgdorf hat Luginbühl und seiner Familie viel zu verdanken», sagte Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch gestern. Sie erwähnte etwa das Alte Schlachthaus sowie die spektakulären Verbrennungsaktionen, die auch auf der Schützenmatte stattfanden, letztmals 2005. Auch in seiner Wohngemeinde Mötschwil beklagte man gestern den Verlust. Luginbühl sei hier gut integriert gewesen, sagte Gemeindepräsident Niklaus Moser. «Ein Highlight waren jeweils die 1.-August-Feiern und das riesige Feuerwerk für unsere Gemeinde.» Der Skulpturenpark in Mötschwil und das Alte Schlachthaus in Burgdorf werden voraussicht-lich weiterbestehen. «Der Tod von Luginbühl bedeutet nicht das Ende des Schlachthauses», betonte Adrian von Gunten, Präsident des Vereins Luginbühl in Burgdorf. «Im Gegenteil, jetzt wollen wir erst recht weiter-machen.»nnhSeite 12+13>

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