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Die jüngste «Jungfrau» ist eine Aargauerin

WengenDie Erstbesteiger der Jungfrau vor 200 Jahren waren Aargauer, der älteste Künstler der Jubiläumsausstellung ist ebenfalls Aargauer – und er malte die jüngste «Jungfrau».

«Die Ehre, die erste detaillierte Skizze der Jungfrau erstellt zu haben, fällt Felix Mendelssohn zu», schreiben die Organisatoren der Mendelssohn-Musikwoche Wengen. Der vielseitige Künstler habe die Jungfrau am 21.August 1842 auf einer Wanderung oberhalb von Wengen skizziert. Die jüngste «Jungfrau» unter 40 Porträts von neun Künstlern der Sonderausstellung «200 Jahre Erstbesteigung» dürfte das Werk des Aargauers Kurt Hediger sein. «Ich habe die Jungfrau im vergangenen Januar vom Stierenberg im luzernischen Rickenbach aus gemalt», sagt der 79-jährige Künstler. Auch seine «Jungfrau von der Schynigen Platte aus» ist noch jung – aus dem Jahre 2010. Er habe sie 2006 wegen Wolken nur skizzieren können, berichtete Kurt Hediger. Vier weitere Jungfrau-Maler standen am Dienstag in der Mountain Top Art Gallery in Wengen ebenfalls Red und Antwort und gaben interessante Details ihres künstlerischen Schaffens zum Besten. «Die Naturforscher benutzten einst Zeichnung, Kupferstich und Lithographie zur Illustration ihrer Berichte und Bücher», erklärte Peter Stähli, Gsteigwiler. Erst nach und nach hätten die Schneeberge Zeichner und Maler inspiriert. Maler seien immer noch fasziniert von der Jungfrau. Je nach Standort – frontal, von hinten, vom Obersteinberg oder von Mürren mit Blick auf die Schulter – ändere sich das Bild des Berges. Es werde nie langweilig, versicherte Peter Stähli. Vizepräsidentin Judith Graf Engi hatte die Besucher im Namen des Vereins Jungfrau4000plus willkommen geheissen.Und Organisator Hannes Schnabl wies darauf hin, dass er kürzlich sogar eine zwölfköpfige chinesische Delegation durch die einzigartige Jubiläumsausstellung «Die Jungfrau im Bild» geführt habe.Ferdinand WaespeDie Jubiläumsausstellung «200 Jahre Erstbesteigung der Jungfrau» in der Mountain Top Art Gallery und in der Lauberhorn-Galerie ist bis Ende September 2011 geöffnet. www.jungfrau4000plus.ch>

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