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Die Huttwil Falcons waren zu stark

1.-liga-EishockeyAdelboden vermochte gegen die Huttwil Falcons wie erwartet nicht mitzuhalten und verlor mit 1:11. Die Oberländer spielen definitiv in der Masterround 7-12.

Adelboden musste gegen den Tabellenführer eine 1:11-Kanterniederlage einstecken. Die Huttwil Falcons waren in dieser Verfassung für die Oberländer schlicht zu stark. Die Emmentaler hatten in der Meisterschaft bis anhin von maximal 51 Punkten deren 49 ergattert, nie verloren und standen mit einem Torverhältnis von 112 : 26 zu Buche. Das Kräfteverhältnis war also schon vor dem Spiel ganz klar, und die Gäste wurden ihrer Favoritenrolle auch gerecht. Wie gross der Unterschied ist, zeigt sich in folgendem Fakt: Als Bruno Marcon nach 48 Minuten und 42 Sekunden nach Zuspielen von Adrian Marcon und Lukas Baumann die Scheibe im vierten oder fünften Anlauf über die Linie bugsierte, hatte erstmals nach 229 Minuten und 14 Sekunden ein Adelbodner Spieler gegen die Huttwil Falcons ein Tor erzielt. 1:0, 12:0, 5:0 hiessen die Resultate der letzten drei Spiele zwischen diesen beiden Teams, in welchen der Sieger immer Huttwil Falcons hiess. Auch im Spiel vom vergangenen Samstag lautete das Skore vor Bruno Marcons Treffer bereits 0:9 für die Gäste. Am zuvor letzten Treffer der Oberländer gegen die Huttwiler war ebenfalls Bruno Marcon beteiligt gewesen. Der Stürmer, der eigentlich bei Olten unter Vertrag steht und mit einer B-Lizenz für Adelboden spielt, assistierte am 13.Dezember 2008 Remo Käser 32 Sekunden vor Schluss zum 4:3-Siegtreffer. Im Playoff-Kampf Adelboden befindet sich mit dem EHC Brandis im Kampf um den 8. und letzten Playoff-Rang. Dank der Punkteteilung vor der Masterround 7-12 haben die Oberländer gute Chancen auf die Qualifikation. Derzeit liegen sie mit 5 Punkten Rückstand auf Rang 9. Gegner in den Playoffs wären bei einer allfälligen Qualifikation wohl ausgerechnet die Huttwil Falcons. Trotzdem: Adelbodens Weg in die Playoffs ist weit und beschwerlich. Sie hatten im Spiel gegen die Falcons nie den Hauch einer Chance. Zwar begannen sie das Spiel gleich mit einem Powerplay. Aber danach war bis ins letzte Drittel Ende mit der begrenzten, offensiven Herrlichkeit. Die Besucher aus dem Unterland machten mit den Gastgebern zwischenzeitlich, was sie wollten. Die ungewohnte Umgebung auf der offenen Eisbahn schien für einmal überhaupt keine Rolle zu spielen, und der Schneefall, letztes Jahr bei der knappen 0:1-Niederlage gegen den gleichen Gegner noch Verbündeter der Adelbodner, blieb aus. Das Team von Coach Hansjürg Thüler darf sich jedoch zugute halten lassen, dass es sich im letzten Drittel wieder fing. Unterseen im Tief Unterseen-Interlaken verlor in Aarau mit 2:4 und damit zum vierten Mal in Folge. Zuvor hatten die Oberländer sechsmal hintereinander gewonnen. Thun verlor bei Zunzgen/Sissach in der Verlängerung mit 4:5. plo/bwü/rpb>

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