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Die grosse Show des Mark Streit

EishockeyDie New York

Die New York Islanders haben die Hoffnung auf eine Playoff-Teilnahme in der National Hockey League noch nicht aufgegeben. Gegen die Los Angeles Kings geriet das Team mit den Schweizern Mark Streit und Nino Niederreiter zuweilen stark unter Druck, doch Goalie Jewgeni Nabokow liess nur einen von 35 Schüssen passieren. Ebenfalls eine grossartige Leistung lieferte Streit ab; der Islanders-Captain stand in der intensiven Partie über 23 Minuten auf dem Eis, war omnipräsent und setzte sowohl in der Defensive als auch in der Offensive Akzente. Es war nur passend, dass dem Berner nach 96 Sekunden in der Verlängerung der entscheidende Treffer zum 2:1 gelang – und was für einer! Streit übernahm im Bereich der eigenen blauen Linie die Scheibe, passierte Freund und Feind, liess Kings-Verteidiger Alec Martinez aussteigen und bezwang schliesslich den starken Keeper Jonathan Quick mit der Backhand. «Ich sah vier Gegenspieler vor mir und fuhr mittendurch. Dann ging ich nach links und gleich wieder nach rechts – plötzlich stand ich allein vor dem Goalie. Es war ein tolles Tor, an das ich mich noch lange erinnern werde», hielt der 34-Jährige danach fest. Einen derartigen Treffer habe er in der NHL bisher dreimal erzielt, «allerdings noch nie in der Verlängerung. Das gibt es nicht jeden Tag.» Doch noch wichtiger als der persönliche Erfolg war dem Captain der Sieg seines Teams. «Es war ein gutes, intensives Spiel; es herrschte fast Playoff-Atmosphäre. Entscheidend war, dass wir auf den Rückschlag gegen Montreal reagierten und beide Punkte holten», meinte er. Bereits gestern empfingen die Islanders die Florida Panthers; die Partie ging allerdings nach Redaktionsschluss zu Ende. Adrian Ruch, Uniondale>

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