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Die Gläubiger fordern von Brunner 2,5 Millionen

LangenthalDer Bauunternehmer Michael Brunner hat einen riesigen Schuldenberg angehäuft: Auf dem Konkursamt sind 103 Forderungen eingegangen.

In Roggwil wollte er die «Kaltenherberge» kaufen, in Bützberg eine Millionen-Überbauung erstellen. Und er sprach von einem Millionendarlehen aus Saudiarabien: der Bauunternehmer Michael Brunner. Doch herausgekommen ist es ganz anders. Im vergangenen April wurde über die Brunner Totalunternehmungen AG mit Sitz in Stans NW der Konkurs eröffnet. Die Zweigniederlassung im Brauihof in Langenthal wurde geschlossen. Am letzten Freitag lief die Eingabefrist für Forderungen ab. Jetzt zeigt sich: Brunner hat einen riesigen Schuldenberg angehäuft. Wie gestern auf dem Betreibungs- und Konkursamt des Kantons Nidwalden zu erfahren war, haben die Gläubiger 103 Forderungen angemeldet. Diese belaufen sich auf insgesamt fast 2,5 Millionen Franken. Rund 1,5 Millionen Franken davon sind privilegierte Forderungen; das heisst Löhne und Sozialleistungen von Brunners Angestellten. Obwohl noch nicht klar ist, ob und in welchem Umfang die Forderungen anerkannt werden, ist absehbar, dass die Gläubiger nichts von ihrem Geld wiedersehen werden. Denn laut Konkursamt stehen den Forderungen von fast 2,5 Millionen Aktiven von nur gerade knapp über 7000 Franken gegenüber. Und damit werden zuerst einmal die Kosten des Konkursamts gedeckt. Die Sektion Oberaargau-Emmental der Gewerkschaft Unia hat Forderungen für sechs bis sieben ehemalige Angestellte Brunners angemeldet. Sie hatte vor einem Jahr ein Konkursbegehren gestellt. Dies, weil Brunner Löhne nicht bezahlt habe. Dominic Ramel>

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