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Die Gemeinde spart bei der Musik

UEBESCHI An der Gemeindeversammlung wurde der praktisch ausgeglichene Voranschlag 2011 einstimmig genehmigt. Umstritten war die Aufhebung des Reglements für privaten Musikunterricht.

Der Voranschlag 2011 der Gemeinde Uebeschi rechnet bei Ausgaben von 2,497 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 8220 Franken. Die 22 am Freitagabend zur Gemeindeversammlung erschienenen Stimmberechtigten genehmigten das Budget diskussionslos und einstimmig. Die Steueranlage bleibt unverändert bei 1,9 Einheiten. Die Nettoinvestitionen betragen 491000 Franken, darin enthalten ist ein Posten von 200000 Franken «Erschliessung neue Bauzone». Ein Stimmbürger wollte Näheres darüber wissen. «Wir sind in der Anfangsphase und können noch keine Einzelheiten bekannt geben», lautete die Antwort von Gemeindepräsident Mathias Brülisauer. Das Mitwirkungsverfahren beginne im März des nächsten Jahres, welchem voraussichtlich eine öffentliche Infoveranstaltung vorausgehen werde. Gemäss Finanzplan 2010–2015 dürfte das Eigenkapital von heute 549000 Franken auf 269000 Franken zurückgehen. Eine Neuverschuldung könne jedoch vermieden werden, erklärte Finanzverwalterin Trudi Schläppi. Ein knapper Entscheid Aufgrund des umfassenden Angebots der Musikschule Thun und der Musikschule Gürbetal beantragte der Gemeinderat die Aufhebung des Reglements über Beiträge an die Kosten des privaten Musikunterrichts. Diese machen gegenwärtig jährlich 1250 Franken aus. Zum Vergleich: Die Beiträge an die beiden Musikschulen belaufen sich auf rund 28000 Franken im Jahr. Hier hakte eine Versammlungsteilnehmerin ein: «Es stört mich, wenn ausgerechnet bei Kindern gespart wird», argumentierte sie. Schliesslich stimmte der Souverän der Aufhebung mit zehn zu acht Stimmen bei vier Enthaltungen zu. Diskussionslos und einstimmig genehmigt wurden das total revidierte Personalreglement sowie Anpassungen der Gebührenrahmen in den Abfall-, Abwas-ser- und Wasserversorgungsreglementen. Hans Koppwww.uebeschi.ch>

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