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Die Finnen sprinteten in den Frühling

Simone’s Gold sprintBeim Orientierungslauf durch Burgdorf waren nicht nur Schweizer Läuferinnen und Läufer vertreten, sondern auch solche aus dem hohen Norden. Das finnische Nationalkader trainiert zurzeit

Bereits zum dritten Mal fand gestern in Burgdorf Simone’s Gold Sprint zu Ehren von Simone Niggli Luder statt. Doch zuoberst auf dem Treppchen stand für einmal nicht die in Burgdorf aufgewachsene OL-Königin, sondern die Schwedin Helena Jansson, die in der Schweiz wohnt und trainiert. Den zweiten Platz belegte die Finnin Minna Kauppi, die mit ihrer Nationalmannschaft in der Schweiz im Trainingslager ist. «Es ist super, dass die Finnen heute mit dabei sind», sagte Roland Kaderli vom Organisationskomitee des OLV Hindelbank. «Das bringt ein bisschen internationales Flair in den Wettkampf.» In Finnland liegt noch Schnee Auch die blonde Minna Kauppi strahlte, als sie von der Rangverkündigung auf der Schulanlage Gsteighof zurückkam. Das Wetter hier in der Schweiz sei «very nice», sagte sie. In Finnland müssten sie noch etwas länger auf den Frühling warten, an ihrem Wohnort liege immer noch über 70 Zentimeter Schnee. Deshalb geniesse sie das Trainingslager hier in der Schweiz umso mehr. Denn im Winter finde das Training in Finnland vor allem drinnen statt. Die ersten vier Tage ist das finnische Nationalkader in Solothurn stationiert, danach in einer anderen Schweizer Stadt, von der sich Minna Kauppi den Namen nicht merken konnte. Mehr Hügel in der Schweiz Die 28-Jährige ist so etwas wie die Simone Niggli-Luder von Finnland. Sie hat schon sieben Goldmedaillen an Weltmeisterschaften gewonnen und liegt auf der Weltrangliste auf Platz 4. Und sie ist auch dem Schweizer OL-Nachwuchs bekannt. Immer wieder kamen Jungen und Mädchen zur Finnin und fragten schüchtern um ein Autogramm. Wie gross ist denn der Unterschied zwischen den finnischen Wäldern und jenen in der Schweiz? «Es ist eine andere Art von Wald, in der Schweiz hat es grössere Hügel, und der Boden ist härter als in Finnland», sagte Kauppi. Es sei daher ganz anders zum Rennen. Insbesondere gefielen ihr die Sprintwettkämpfe in der Schweiz wie jener in Burgdorf über eine Distanz von 2,8 Kilometern. Es sei interessant, in den verschiedenen Städten an den Start zu gehen. Doch nun müsse sie los, sagte die finnische Läuferin, der Rest der Nationalmannschaft warte bereits auf dem Parkplatz. Denn mit einem gemütlichen Sonntagnachmittag war gestern nichts, es stand noch eine weitere Trainingseinheit auf dem Programm. Und schon war sie weg. Nicole HättenschwilerDie Rangliste von Simone’s Gold Sprint ist unter www.solv.ch einzusehen. >

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