Zum Hauptinhalt springen

Die fatale 92. Minute

Eigentlich hatte das Spiel für die Stadtberner nicht schlecht begonnen: Schon in der 19.Minute gingen sie im Anschluss an einen Freistoss dank Samuel Schneiders Kopfballtor 1:0 in Führung. Die Freude war nur von kurzer Dauer. Yally Cordeiro konnte sechs Minuten später zum 1:1 ausgleichen. Der flache Distanzschuss schien nicht unhaltbar; doch es war die einzige Situation, in der Goalie Roman Rohner nicht souverän agierte. Seine Vorderleute liessen sich da schon mehr zuschulden kommen: In der Verteidigung wurde der Ball zu oft unkontrolliert und hoch nach vorne gespielt, und im Sturm fehlte bei den Bernern die letzte Überzeugung. In der Schlussphase liessen die Berner Hektik aufkommen und ermöglichten Lyss mit unnötigen Fouls in unmittelbarer Nähe des Strafraums gefährliche Freistösse. Nach einem solchen erzielte Karim Bakari das 1:2 in der Nachspielzeit. So bilanzierte Lars Lunde nach Spielschluss: «Der Gegner ist wegen unseres Unvermögens zu Chancen gekommen. Wir haben es nicht fertiggebracht, unser Spiel aufzuziehen.» Lunde war über den Spielverlauf enttäuscht, anerkannte aber: «Fussball ist so. Aber es gibt immer ein nächstes Mal.» Auch der nächste Sieg werde kommen, bestimmt.lea>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch