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Die Eltern kämpfen für die Schulen

Dass der Sigriswiler Gemeinderat vier Schulen schliessen will, stösst nicht überall auf Goodwill. Die Eltern wehren sich.

Beat Tschanz aus Aeschlen ist verärgert. «Wir fühlen uns übergangen.» Der Gemeinderat habe im stillen Kämmerlein beschlossen, vier Schulen zu schliessen. «Wir Eltern wurden schliesslich vor vollendete Tatsachen gestellt.» Der Angelegenheit die Krone aufgesetzt habe, dass betroffene Eltern und Schüler die Schliessungsentscheide aus der Zeitung hätten erfahren müssen. «Wir Eltern sind frustriert», sagt Tschanz. Aber aufgeben würden sie nicht, zu gut seien ihre Argumente, um zumindest die bestehenden Schulhäuser in Aeschlen und Tschingel nicht schliessen zu müssen. Der Sigriswiler Gemeinderat möchte neben den Bildungsstätten in Aeschlen und Tschingel auch diejenige in Felden (inklusive Kindergarten) auf Sommer 2011 dicht machen. Das letzte Stündlein für das Schulhaus in Ringoldswil soll hingegen bereits diesen Sommer schlagen. Tschanz steht nicht alleine da. Er ist ein Vertreter der Elternschaft aus den Dörfern Aeschlen, Ringoldswil und Tschingel. «Die Eltern aller betroffenen Kinder haben sich getroffen und das Vorgehen besprochen.»Die Eltern fordern nun vom Gemeinderat, dass er auf die Schliessungsentscheide zurückkommt. An der emotionalen Info-Veranstaltung von letzter Woche wurde das Begehren bei der Sigriswiler Regierung gleich mehrfach deponiert. «Wir haben Verständnis, dass Klassen oder gar Schulhäuser geschlossen werden müssen, wenn es zu wenig Schüler gibt», sagt Tschanz. Ob der Gemeinderat auf seine Schliessungsentscheide zurückkommt, ist offen. «Die Türe ist nicht zugeschlagen!», versichert Gemeinderatspräsident Martin Sommer. Der Gemeinderat werde sich mit Schulkommission und Schulinspektor noch einmal Gedanken machen. «Auch werden wir das Gespräch mit den Eltern suchen.» Roger Probst>

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