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Die Bibliothek kommt langem Wunsch näher

SpiezGute Laune herrschte an der 10. Hauptversammlung des Vereins Bibliothek. Nicht zuletzt, da mit dem erfolgreichen Projektwettbewerb die aus allen Nähten platzenden Räumlichkeiten bald ersetzt werden sollen.

Zur Bedeutung der Bibliothek, die in den vergangenen zehn Jahren über 1,2 Millionen Medien ausgeliehen hatte, sagte Vereinspräsident Walter Zimmermann im Kirchgemeindehaus: «180 Lesungen, Ausstellungen, Vorträge und anderes in den letzten zehn Jahren zeigten, was in der Gemeinde Spiez möglich, aber auch nötig ist.» Dank ihrer Überparteilichkeit, Vernetzung mit lokalen Bildungs- und Kulturanbietern sowie dank personellen und finanziellen Ressourcen könne sie eine wichtige Plattform sein. Auf den erfolgten Projektwettbewerb weisend, ergänzte Zimmermann: «Damit unsere Bibliothek diese Aufgabe erfüllen kann, sind einladende Räumlichkeiten zwingende Voraussetzung!» Wenn sich – wie Gemeinderätin Jolanda Brunner im Grusswort erwähnte – 2012 in Sachen neue Räumlichkeiten für Bibliothek, Ludothek und Verwaltung für die Gemeinde endlich etwas bewege, ruht die «Biblere» bis dahin nicht aus. Als Veranstaltungen im laufenden Jahr wies Walter Zimmermann auf das «Erzähltheater mit Lorenz Pauli für Menschen ab 5 Jahren» am 26. März hin. Im weiteren auf die Lesung «Querpass» von Dres Balmer am 5. April, auf den ersten von vier «Buchstart-Treffs» für Eltern und ihre Kinder von neun Monaten bis drei Jahre und auf den «Treffpunkt Bern» mit Stadtpräsident Alexander Tschäppät und Bernkenner Claude Longchamp. Als Überraschung hatte Bibliotheksleiterin Brigitte Burri die neue Bibliotheksfiliale im Freibad mit rund 100 Medien auf Lager. Die Bibliothek bietet die Möglichkeit zum Stöbern und Lesen beim Kaffee an, nebst in englischer neu auch in französischer Literatur. Die Gemeinde Spiez, der Kanton Bern und die Benutzer mit ihren Beiträgen finanzieren den Betrieb der Bibliothek. «Die weiteren Aufgaben des Trägervereins können erbracht werden», so Zimmermann, «weil über 400 Vereinsmitglieder und Gönner jedes Jahr pünktlich ihren Beitrag zahlen, weil die reformierte Kirchgemeinde Spiez und der Frauenverein regelmässig einen wichtigen Beitrag erbringen und weil die Vorstands- und Teammitglieder und Rechnungsrevisoren über 1400 Stunden in Form von nicht entlöhnter Freiwilligenarbeit leisten.» Mit den für einen Verein ungewöhnlich hohen Eigenmitteln von über 120 000 Franken soll es im erhofften Neubau möglich werden, nicht für jede Anschaffung bei Geldgebern vorstellig werden zu müssen. Im Vorstand traten Rosmarie Frauenfelder und Vreni Glücki zurück. Sie werden wegen der Reduktion von zwölf auf neun Mitglieder nicht ersetzt. Den Kassier übernimmt Armin Voramwald von Paul Wüest; die Vertretung der Ludothek Christian Zaugg von Silvia Barben. Für seine zehnjährige Arbeit als Präsident erhielt Walter Zimmermann von Vizepräsidentin Anita Luginbühl ein Präsent. Guido Lauper>

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