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Die Bagger buddeln

Offene Gräben und gesperrte Strassen für den Wärmeverbund: Dieses Jahr wird Langnau nochmals kräftig umgegraben.

Die unguten Töne aus der Zeit der ersten Bauphase seien recht rasch verklungen, heute höre sie vor allem «sehr viel Lob für die Unternehmen und dafür, wie sie sich für die Anliegen der Anwohner einsetzen». An einem Infoanlass über den Fortgang der Arbeiten am Langnauer Wärmeverbund erinnerte Gemeinderätin Christine Röthlisberger gestern nochmals kurz an die Kritik, die die Behörden im letzten Jahr einstecken mussten. Weil wegen der vielen offenen Strassen besonders im Zentrum zuweilen kaum mehr ein Durchkommen war, klagten insbesondere die Ladenbesitzer, die Geschäfte gingen schlechter als gewohnt. «Kommt zu uns und meldet euch, wenn ihr ein Problem habt», sagte Röthlisberger nun an die Adresse all jener, die in den nächsten Wochen und Monaten vor aufgerissenen Gräben und gesperrten Strassen stehen werden. Nochmals drei Kilometer Betroffen sind diesmal in erster Linie Geschäftsleute und Anwohner im Umkreis der Alleestrasse. Hier will die Elektra Baselland als Betreiberin des Wärmeverbunds zusammen mit der Gemeinde Langnau den zweiten und bislang letzten Teil ihres Grossprojekts in die Tat umsetzen. «Die ersten drei Kilometer Leitungen haben wir letztes Jahr verlegt», führte Bauleiter Roland Kohler aus. «Dieses Jahr warten noch einmal etwa drei Kilometer auf uns.» Eigentlich habe man mit den ersten Vorbereitungen in den nächsten Tagen beginnen wollen, so Kohler weiter, doch angesichts von Schnee und eisigen Temperaturen müsse man nun halt warten. Inwieweit das einst festgelegte Bauprogramm noch eingehalten werden könne, sei deshalb völlig offen. Kohler skizzierte dennoch kurz, was eigentlich geplant ist: Demnach sollen die eigentlichen Arbeiten von Mitte Februar bis Mitte Sommer dauern, die Leitung wird gleichzeitig vom Viehmarkt und von der Asylstrasse her zur Alleestrasse vorangetrieben und irgendwo unterwegs zusammengeschlossen. Ein erster grosser Test Bis im Frühling werden zudem schwergewichtig im Bereich des Spitals noch die letzten Stücke im Leitungsnetz aus der ersten Etappe fertiggestellt. Dann könne man auch die neu erstellte Heizzentrale beim Werkhof einem ersten Test unter realen Bedingungen unterziehen, stellte Kohler in Aussicht.skk>

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