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Die Jugendherberge-Bank steht – und wird pünktlich fertig

interlakenRichtfest für den gemeinsamen Neubau von Raiffeisenbank Jungfrau und den Schweizer Jugendherbergen am Ostbahnhof – und die wichtigste Nachricht ist: Der imposante, 27 Millionen Franken schwere Bau ist voll im Plan. Das Gebäude kann termingerecht 2012 bezogen werden.

«Viel zu sagen» gab es nicht beim Richtfest gestern Abend. Das hatte Bernhard Nufer, Vorsitzender der Bankleitung der Raiffeisenbank Jungfrau, so angekündigt. Und es hielten sich auch alle Nachredner daran. Vielmehr sprach der imposante Neubau am Bahnhof Interlaken-Ost für sich. Die Aussenhülle steht und gibt die Dimensionen des Gebäudes wieder: 14 Meter breit, 14 Meter hoch und circa 100 Meter lang erstreckt sich der Neubau an der Unteren Bönigstrasse. «Ich bin beeindruckt von dem, was in 225 Tagen gegangen ist», lobte Gemeindepräsident Urs Graf die Arbeit, die seit dem Spatenstich im Januar geleistet wurde. Lob und Dank kamen auch von den beiden Hausherren, vertreten auf Bankenseite durch Bernhard Nufer und aufseiten der Jugendherberge durch René Dobler, den CEO der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus, sowie vom Architekten Nils von Allmen. Das kam bei den versammelten Handwerkern genauso gut an wie die offerierten Bratwürste, die im Rohbau verspeist wurden – dort, wo die Raiffeisenbank in nicht einmal einem Jahr ihre Kunden in einer grosszügigen Halle begrüssen möchte. Bereits im Mai 2012 will die neue Jugendherberge unter demselben Dach ihre ersten Gäste beherbergen. 220 Betten werden dann an bester Lage dem vorwiegend jungen Publikum zur Verfügung stehen. Die Schweizer Jugendherbergen rechnen mit jährlich 40000 Logiernächten und 15 bis 18 Arbeitsplätzen, die in Interlaken neu geschaffen werden. Die neue Jugendherberge Interlaken löst den bisherigen Betrieb in Bönigen ab, der am 23.Oktober 2011 geschlossen wird. Bereits jetzt kann die Jugendherberge Interlaken für die Zeit ab Juni 2012 unter www.youthhostel.ch/interlaken gebucht werden. Bis zur Inbetriebnahme liege aber noch viel Arbeit vor ihnen, stimmte Bernhard Nufer alle Beteiligten auf die zweite Bauphase ein.Claudius Jezella>

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