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«Deutschland siegt 3:1»

Timm

«Ich werde heute Nachmittag ganz schön mitfiebern, wenn Deutschland im Viertelfinal auf Argentinien trifft. Mein Vater ist Deutscher, die Mutter ist Schweizerin, ich habe beide Pässe. Meine ersten sechs Lebensjahre habe ich in Frankfurt am Main verbracht, dann sind wir nach Basel gezogen. Ein Teil meiner Familie lebt noch immer in Deutschland. In der Thun-Kabine bekomme ich zurzeit schon den einen oder anderen Spruch zu hören, weil ich für Deutschland bin. Darüber stehe ich. Mittlerweile gehört mit Stürmer Nick Proschwitz ein weiterer Deutscher zum Kader – ich habe also Verstärkung erhalten. Bis zu ihrem Ausscheiden habe ich aber natürlich auch den Schweizern die Daumen gedrückt. Ich bin zuversichtlich, dass es die Deutschen heute schaffen. Mir gefällt es, setzt Trainer Joachim Löw so konsequent auf die jungen Spieler. Dass er damit Erfolg hat, ist ein gutes Zeichen. Schliesslich sind die Italiener und die Franzosen, bei denen vor allem ältere Spieler zum Einsatz kamen, schon lange ausgeschieden. Von den deutschen Spielern gefällt mir Arne Friedrich bisher am besten. Er spielt wie ich als Innenverteidiger. Bei Hertha Berlin hatte er eine schwierige Saison und ist sogar abgestiegen. Im Nationalteam zeigte er aber eine tolle Reaktion und spielt eine fantastische WM. Für die Partie heute sehe ich diesen Verlauf: Nach verhaltenem Beginn wird die Partie immer intensiver. Die Deutschen werden lange 2:1 führen, bevor sie kurz vor Schluss zum 3:1 treffen. Am Ausscheiden Argentiniens ist schade, dass wir Diego Maradona nicht mehr beobachten können. Wie er sich an der Seitenlinie verhält, hat grössten Unterhaltungswert.»Aufgezeichnet: aww>

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