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der ursprung

Köniz ist mit 39400 Einwohnern die grösste der befragten Parlamentsgemeinden. Sie hat auch das älteste Parlament, 1920 wurde es gegründet. Der massive Zuwachs der Bevölkerung, aber auch die Weitläufigkeit der Gemeinde mit den verschiedenen Ortsteilen waren ausschlaggebend. Das zweitälteste Parlament gibt es in Zollikofen: Weshalb es 1963 eingeführt wurde, ist heute nicht mehr bekannt. Einen wahren Boom in der Region Bern gab es Anfang der 1970er-Jahre: Muri und Worb führten 1973 ein Parlament ein, Lyss und Münchenbuchsee folgten 1974. Alle vier Gemeinden geben das Bevölkerungswachstum als Hauptgrund an. Münchenbuchsee nennt konkret die Einführung des Frauenstimmrechts im Jahr 1971: Die zusätzlichen Stimmberechtigten konnten in keinen geeigneten Räumlichkeiten mehr untergebracht werden. Die Gemeinde Worb räumt ein, dass die Stimmbeteiligung an den Gemeindeversammlungen tief war. Quer in der Landschaft steht Ostermundigen mit der Einführung seines Parlaments im Jahr 1983. Doch eigentlich ist diese Jahrzahl logisch: 1983 verselbstständigten sich die Viertelsgemeinden Ostermundigen, Bolligen und Ittigen. Das jüngste Parlament der Region befindet sich in Münsingen. Wieder waren das Wachstum, das Mitspracherecht der Parteien und die Veränderung der politischen Kultur ausschlaggebend dafür, dass das Parlament 2002 eingeführt wurde.sar>

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