Zum Hauptinhalt springen

Der überraschende Frutiger

Jürg GrossenEr zieht für die Grünliberale Partei neu in den Nationalrat ein. Dass ihm das gelungen ist, kommt für den Frutiger überraschend.

«Ich wollte Nationalrat werden, und ich wusste, dass ich eine Chance habe», sagt der Frutiger Jürg Grossen selbstsicher. Als er es dann tatsächlich schaffte, sei er doch überrascht gewesen. Seinen Erfolg führt er unter anderem auf die Taktik der GLP zurück: «Wir konnten von Listenverbindungen profitieren.» Aber auch sein aufwendiger Wahlkampf habe ihm Stimmen gebracht, so Grossen. Er sammelte im ganzen Kanton Unterschriften für die Initiative «Energie- statt Mehrwertsteuer» und holte so sogar im Mittelland mehr Stimmen als Michael Köpfli, Präsident der Kantonalpartei. Grossens politischer Leistungsausweis beschränkt sich auf die Arbeit in der Kommis-sion Tiefbau, Verkehr und Wasser der Gemeinde Frutigen und auf jene als Co-Präsident der GLP Thun/Berner Oberland sowie als Geschäftsleitungsmitglied der Kantonspartei. Der 42-Jährige sieht der neuen Aufgabe gelassen entgegen: «Ich habe die GLP mitgegründet, und wir haben erfahrene Leute, die mich unterstützen.» Der Mitinhaber eines Betriebes mit 30 Angestellten ist überzeugt, dass ihm seine Erfahrung als Unternehmer im Nationalrat zugutekommt. In der Firma ist Grossen nun nur noch zu 50 Prozent tätig. Keine Abstriche macht der Vater dreier Kinder jedoch bei der Familie. Einzig sein Traineramt bei den Jüngsten des FC Frutigen werde er wohl aufgeben müssen. Susanna Michel/as>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch