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Der Teich soll Tieren dienen

KerzersKein Schwimmteich zum Baden, aber ein Sandstrand zum Picknicken: Nachdem das Papiliorama im Mai das Projekt «Kerzers Beach» präsentiert hat, krebst die Stiftung mit ihrem Vorhaben einen Schritt zurück. Geplant ist eine vierte Kuppel.

Nach dem Besuch bei den Schmetterlingen im Papiliorama ein Bad im Schwimmteich nehmen und dann am Sandstrand an die Sonne liegen: Solche Aussichten hat Direktor Caspar Bijleveld im letzten Mai in Aus-sicht gestellt. Damals hat er ein neues Projekt unter dem vielversprechenden Namen «Kerzers Beach» präsentiert. Die Pläne für eine zweite Badi in Kerzers sind sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Der rund 800 Quadratmeter grosse Wasserteich soll zwar immer noch gebaut werden, aber darin werden sich keine Gäste tummeln. Vielmehr soll der Teich Insekten und Vögeln einen Lebensraum bieten. «Nachdem wir das Projekt im Frühling vorgestellt haben, sind bei uns einige Bedenken aufgetaucht», erklärt Bijleveld. «Wir wollten zwar etwas Neues für die Kinder machen. Aber das Papiliorama soll kein Vergnügungspark werden.» Im Baugesuch ist deshalb nur noch von einem Wasserspielplatz statt von einem Schwimmteich die Rede. Neben dem Wasserspielplatz und dem Teich für Insekten und Vögel soll eine Felswand entstehen. Bijleveld hofft, dass sich dort Eisvögel und Uferschwalben ansiedeln. «Ob die Vögel dann kommen, ist die grosse Frage. Die Tiere müssen zuerst begreifen, dass sie dort Unterschlupf finden.» Ein Wasserfall Obschon die Besucher nicht baden können, will Bijleveld sie doch ein wenig in Strandstimmung versetzen. «Neben dem Teich gibt es einen kleinen Sandstrand», sagt er. Und an heissen Sommertagen können die Besucher von einem Wasserfall, der von der Felswand in den Teich fliesst, ein paar kühle Spritzer abbekommen. Mit dem Teich möchte Bijleveld das Element Wasser ins Papiliorama bringen. «Wir wollen den Besuchern das Thema Wasser näherbringen, weil es auf der ganzen Welt immer wichtiger wird.» Der Wasserteich ist nicht das einzige Bauvorhaben im Papiliorama. Bald soll ein vierter Kuppelbau mit einem Durchmesser von 38 Meter dazukommen, wie aus dem Baugesuch weiter hervorgeht. Was unter die Kuppel kommen soll, weiss Bijleveld noch nicht. Das Baugesuch hat er trotzdem gestellt, weil die Kuppel vorhanden ist. «Die Kuppel stammt vom alten Papiliorama in Marin», sagt er. «Irgendwann wollen wir die verwenden.» Weil das Papiliorama wegen des Teichs ein Baugesuch habe einreichen müssen, sei auch gerade ein Gesuch für die Fundamentplatte für den Kuppelbau gestellt worden. hs/hus>

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