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Der Storchen soll bald zu neuem Leben erwachen

Sila Demir statt Tahsin Görgülü – der Storchen ist verkauft und bleibt ein Restaurant. Wiedereröffnung ist noch im Herbst.

Im Storchen Wiler gehen die Lichter schon bald wieder an. Das jedenfalls stellt Sila Demir in Aussicht: «Ja», bestätigt die 24-jährige gebürtige Türkin auf Anfrage, «wir haben das Restaurant gekauft.» Ziel sei es, das Lokal möglichst noch im Oktober neu zu eröffnen. Dass der genaue Termin noch nicht feststeht, erklärte Sila Demir unter anderem damit, «dass wir so etwas zum ersten Mal machen». Entsprechend viel müsse deshalb abgeklärt werden, und deshalb gehe alles etwas länger. Wenig Gastroerfahrung Trotzdem hat die frischgebackene Wirtin bereits klare Vorstellungen, was sie mit dem Storchen anfangen will. Ein Schwerpunkt werde bei den Pizzen liegen, sagt sie, «wir planen auch einen Hauslieferdienst». Daneben werde es auf der Speisekarte sicher auch landläufige Menüs geben – kurz: «Wir wollen fein kochen, freundlich sein und auf diese Art versuchen, die Erwartungen unserer Gäste erfüllen zu können.» Dass sie aus ihrer bisherigen Tätigkeit nur wenig Gastroerfahrung mitbringt, erfüllt Sila Demir kaum mit Sorge. Zumal sie, wie sie auf Nachfrage sagt, einen Bekannten mit an Bord nehmen will, der sich in der Branche auskennt und auch das Patent mitbringen wird. Sila Demir ist ausgebildete Pflegefachfrau, ihre Lehre hat sie im März dieses Jahres abgeschlossen. Zuvor, blickt sie zurück, habe sie eine Anlehre in einem Altersheim gemacht und dort vor allem im hauswirtschaftlichen Bereich gearbeitet. Darüber hinaus sei sie einem Bekannten regelmässig im Restaurant zur Hand gegangen. «Es war immer ein Traum meiner Familie, etwas eigenes zu haben», sagt sie zum Schluss. Entsprechend werde sie nun, da der Wunsch in Erfüllung gehe, von allen Seiten unterstützt. «Das ist in unserer Kultur so üblich.» Schon bisher türkisch Der Storchen Wiler war schon bisher in türkischer Hand. Ziemlich genau fünf Jahre ist es her, seit Tahsin Görgülü das 40-plätzige Lokal gekauft hat, das im gleichen Haus wie die Gemeindeverwaltung zu finden ist. Drei Jahre führte er es zusammen mit seiner Familie als «da Luca» mit einem Schwerpunkt auf Pizzen und italienischen Spezialitäten, so, wie er es seit zehn Jahren bereits mit dem Bahnhof in Langnau tut. Anfang 2009 verpachtete er den Betrieb, doch schon im Herbst darauf löste er den Vertrag mit dem neuen Wirt vorzeitig wieder. Seither ist der Storchen zu. Stephan Künzi>

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