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Der Staat gibt sich einen neuen visuellen Auftritt

Corporate Identity heisst das Zauberwort. Bald

Zurzeit haben fast alle Verwaltungseinheiten beim Kanton Freiburg ein eigenes Logo. Das ist aber bald vorbei. Ab dem kommenden Frühling erneuert der Kanton Freiburg sein Erscheinungsbild. Auf Briefpapier, Berichten, Internetseiten, Visitenkarten oder Polizeifahrzeugen erscheint ab diesem Zeitpunkt nach und nach das traditionelle schwarz-weisse Wappen stark stilisiert als Komma oder Apostroph. Das Komma und das Apostroph sollen dabei für den Dialog zwischen gleichberechtigten Partnern und damit für Bürgernähe stehen. Das neue Logo sei einfach und modern und entspreche damit dem Bild, das der Kanton gegen aussen vermitteln wolle, sagte Staatsratspräsident Beat Vonlanthen gestern bei der Vorstellung der neuen Corporate Identity. Zum neuen Auftritt des Kantons Freiburg gehört auch, dass dieser Begriff nicht mehr verwendet wird, sondern nur noch «Staat Freiburg». Damit soll der Unterschied zwischen der Staatsverwaltung als «Unternehmen» und dem Kanton als politische und geografische Einheit verdeutlicht werden. Die Kosten für das Konzept belaufen sich auf 100000 Franken. Geschaffen wurde das neue Logo von der Freiburger Agentur MacMac Media, die sich in einem öffentlichen Wettbewerb durchgesetzt hat. Als erstes Dokument, an dem das neue Corporate Design verwirklicht wurde, wurde die Broschüre 2010 des Staatsrats vorgestellt. Das neue Corporate Design wird ab Frühling 2010 nach und nach eingeführt. Ziel ist es, dass es bis Ende 2011 vollständig umgesetzt ist (inklusive der Gebäudebeschriftungen). Aber keine Regeln ohne Ausnahmen. Verwaltungseinheiten, die in einem Wettbewerbsumfeld tätig sind, oder Einheiten, die zu überkantonalen Organisationen zählen, sowie für die Museen hat der Staatsrat Ausnahmen zugelassen. hus/sda>

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