Zum Hauptinhalt springen

Der Schweizer Bruno Ganz wurde für sein Lebenswerk geehrt

FilmpreisRoman Polanski war am Samstag an der Verleihung des Europäischen Filmpreises der grosse Abräumer. Ein grosser Tag auch für die Schweiz: Bruno Ganz wurde für sein Lebenswerk geehrt.

Für die Verleihung des Europäischen Filmpreises in der estischen Hauptstadt Tallinn hatte das Schweizer Filmschaffen keine Nominierungen erhalten. Doch beim Höhepunkt und Abschluss der über zweistündigen Gala in der neu erbauten Nokia Concert Hall war die Schweiz trotzdem würdig vertreten: Der Schweizer Schauspieler Bruno Ganz wurde für sein Lebenswerk geehrt. Wim Wenders, Präsident der Europäischen Filmakademie, bezeichnete Bruno Ganz in seiner Laudatio als «einen der grössten europäischen Schauspieler» und einen «wirklich europäischen Schauspieler», der Filme in vier Sprachen gedreht habe. «Die Marquise von O.» Der 69-jährige Bruno Ganz, der von den 1400 Gästen mit einer lang anhaltenden standing Ovation geehrt wurde, erinnerte an seine ersten Filme «Die Marquise von O.» von Eric Rohmer und «Der amerikanische Freund» von Wim Wenders; mit Mitarbeitenden aus zahlreichen Ländern seien das bereits «wahre europäische Filme» gewesen. «Der Himmel über Berlin» Dem breiten Publikum bekannt wurde Bruno Ganz in Filmen wie «Der Himmel über Berlin» von Wim Wenders, «Nosferatu» von Werner Herzog oder «Der Untergang» von Oliver Hirschbiegel. Bekannte Schweizer Filme mit Bruno Ganz sind etwa «Der Erfinder» von Kurt Gloor, «Dans la ville blanche» von Alain Tanner, «Vitus» von Fredi Murer oder zuletzt «Giulias Verschwinden» von Christoph Schaub. Polanski räumte ab Der grosse Gewinner in Tallin war Roman Polanski. Mit «The Ghost Writer» siegte er in fast allen Hauptkategorien. Der Geehrte, der vor einem Jahr noch in Gstaad im Hausarrest sass, bedankte sich per Videoschaltung für die sechs Preise, die für «The Ghost Writer» vergeben wurden. Leer ausgegangen ist der dreimal nominierte türkische Film «Bal» (Honig) von Semih Kaplanoglu, der im Februar in Berlin den Goldenen Bären erhalten hatte. sda>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch