Zum Hauptinhalt springen

Der SC Lyss kann doch noch gewinnen

1.-Liga-EishockeyLyss hat in der Masterround seinen ersten Sieg feiern können. Gegen Aarau gewannen die Seeländer in der Verlängerung 4:3.

Wiedergutmachung war angesagt, denn sie hatte geschmerzt, die 1:2-Heimniederlage des SC Lyss im vergangenen November gegen den EHC Aarau nach einer längeren Siegesserie. Mit einem ersten Sieg nach 60 Minuten in der Masterround hätte Lyss seinen Gegner erstmals in dieser Saison überholen können. Und das Heimteam startete gut in die Partie: Bereits in der vierten Minute schoss Christoph Eicher nach Vorarbeit von Lars Murkowsky und Nicola Pfeiffer seine Farben erstmals in Front. Trainer Andreas Beutler hatte die Linien bereits vergangene Wochen in erheblichem Mass ungestellt, und so trat das Team auf eigenem Eis erstmals in der neuen Formation an. Die erwähnten drei Spieler, die am ersten Tor beteiligt waren, bilden die neue Lysser Paradelinie. Und Center Christoph Eicher hatte seinen Stock auch in der 18.Minute im Spiel, als er mit einem Rückpass Verteidiger David Brönnimann das 2:0 ermöglichte. Zu einem einfachen Erfolg sollten die Seeländer jedoch nicht kommen. Lyss baute im Mitteldrittel einmal mehr auf unerklärliche Art und Weise ab. «Ich kann nur mit dem Sieg zufrieden sein, nicht aber mit dem Spiel meiner Mannschaft», sagte Trainer Beutler. Die neu zusammengesetzten Sturmlinien müssen sich zuerst finden. Es war jedoch beinahe schon fahrlässig, wie der SC Lyss seinen Vorsprung wieder verschenkte. 40 Minuten an Aarau Die restlichen 40 Minuten der regulären Spielzeit gehörten eindeutig den Gästen. Bis knapp nach Spielhälfte war das Skore egalisiert, obschon die Aarauer ihre Powerplay-Situationen nicht auszunutzen vermochten. Zwar ging Lyss durch Jan Krebs Sekunden vor der zweiten Pause erneut in Führung, dies aber nicht auf zwingende Art und Weise. Auch das Schlussdrittel vermochten die Aarauer zu ihren Gunsten zu entscheiden. Einziger Torschütze zum erneuten Ausgleich war mit Blatter erneut ein Akteur der Gäste. Der EHC Aarau wäre an diesem Abend zu bezwingen gewesen. Auch die Gäste vermochten nicht zu überzeugen. Vom SC Lyss kam jedoch vorab in den letzten beiden Dritteln zu wenig Konstruktives. Auch die Schlussoffensive der Gastgeber brachte nichts ein. Die Partie musste in der Verlängerung entschieden werden. Dort erlöste David Denier den zahlreichen Lysser Anhang bereits nach 51 Sekunden mit dem Treffer zum 4:3. Mit dem Gewinn dieser Punkte konnte Lyss seinen Gegner im Klassement zwar nicht überholen, aber doch zumindest einholen. Beide Mannschaften haben nun gleich viele Punkte auf dem Konto, und es deutet alles darauf hin, dass sich der SC Lyss und der EHC Aarau als Tabellennachbarn auf den Plätzen vier und fünf in den Playoff-Viertelfinals erneut gegenüberstehen werden. Daniel Martiny>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch