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Der Neubau nimmt Form an

Die Bauarbeiten am Berghaus Niederhorn verlaufen nach Plan. Bis Ende September soll der neue Selbstbedienungstrakt fertig sein, danach wird das Berghaus saniert. Kosten wird der Neu- und Umbau vier Millionen Franken.

Gebaut wurde das altehrwürdige Berghaus in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Es war also höchste Zeit für eine Veränderung. «Wir müssen für den Gast attraktiv bleiben», betonte Fritz Haldimann, Verwaltungsratspräsident der Niederhornbahn AG. Das Prunkstück des Projekts ist der neue Selbstbedienungstrakt mit Küche, der90 Personen Platz bietet. Dazu kommt eine Terrasse mit wunderschöner Aussicht auf den Thunersee und die umliegende Bergwelt, auf der noch mal90 Personen verköstigt werden können. Neue Solaranlage Die drei bestehenden Gasträume im Berghaus werden umgebaut, modernisiert und weiterhin als bedientes Restaurant für 80 Gäste geführt. Auch der bediente Bereich erhält eine separate Sonnenterrasse. Eine Solaranlage soll künftig vorwiegend der Warmwasserversorgung dienen. Neu sind zudem ein auch von aussen zugängliches WC und eine Dusche, die Wanderer gegen Bezahlung benützen können. Fokus auf den Gast Die Kosten des Neu- und Umbaus belaufen sich auf vier Millionen Franken. «Uns zu überlegen, was wir uns überhaupt leisten können, war eine der Herausforderungen», so Fritz Haldimann. Der Fokus beim Umbau sei ganz direkt auf den Gast gerichtet worden. Die Innenarchitektur des Berghauses soll das reflektieren. Zeitgemäss solle sie sein, aber doch Gemütlichkeit ausstrahlen, so Hans-Jürg Stettler, Leiter Infrastruktur STI. Der Zeitplan stimmt Bauleiter Hugo Birri vom Architekturbüro Amstutz Abplanalp Birri AG konnte Positives über den Bauverlauf berichten. Nach Ostern hatten die ersten Abbrucharbeiten begonnen. «Wir wollten eigentlich eine Transportseilbahn errichten, aber das war leider nicht möglich», erklärte Birri. Darum hatte der Materialtransport per Helikopter durchgeführt werden müssen. «So konnten wir aber rationeller bauen und sind perfekt im Zeitplan», zeigte sich Birri zufrieden mit der Arbeit der Bauleute. Eröffnung im Dezember Momentan werden die Gäste in einem provisorischen Zelt vor dem Berghaus bedient. Das Restaurantteam hätte sich perfekt an die neue Situation angepasst, erzählt Haldimann. «Die können auch so das volle Programm bieten.» Einschränkungen für die Gäste sind also auch während des Baus nur klein, einzig Übernachtungen sind diesen Sommer nicht möglich. Bis im September soll der Neubau fertiggestellt sein. Danach werden die Räume im Berghaus renoviert. Die erneuerte Gesamtanlage soll pünktlich zur Wintersaison Mitte Dezember in Betrieb genommen werden. Hans Boss>

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