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«Der Lift erleichtert die Arbeit enorm»

Aeschi Jetzt ist es so weit: Der Lift im Chalet Stampach in Aeschi ist in Betrieb. Das zum Pflegeheim Frutigland gehörende Altersheim feiert am Samstag einen Tag der offenen Tür mit der Bevölkerung und allen Interessierten.

Während Jahren war der Lift im Altersheim Chalet Stampach ein Thema. Schon, als die Gemeinde Aeschi das heimelige Chalet in den 1980er-Jahren für 680000 Franken kaufte und als Heim zweckbestimmt vor 13 Jahren für 1,75 Millionen Franken umbaute. Die Denkmalpflege verhinderte damals den Einbau eines Lifts an der Fassade. Einer der Heimleiter bedauerte dazumal stark, dass er eine zusätzliche Person nur zum Transportieren der Bewohner mit dem langsamen Treppenlift brauche. Das Heim mit 13 Betten konnte so nicht kostendeckend betrieben werden. Auch Pläne für eine Umnutzung als Station für Demenzkranke und ein gleichzeitiger Neubau eines modernen Altersheims scheiterten. Nach Verhandlungen zwischen dem Verein Betagtenzentrum, der Gemeinde Aeschi und dem Kanton mit dem Gemeindeverband für Gesundheit, Pflege und Betreuung Frutigland hat dieser im Jahr 2009 das Heim Chalet Stampach übernommen und betreibt es seither zusammen mit dem Pflegeheim Frutigland. So können Synergien genutzt werden. Auch Pflegebedürftige Fritz Bähler aus Wimmis ist auf den Rollstuhl angewiesen und wohnt seit 2005 im Stampach. Der 95-jährige gelernte Zimmermann fühlt sich wohl im Haus mit den 13 Betten und einem Ferienbett. Und er freut sich jetzt, dass seit gut einem Monat der Lift endlich realisiert ist und er sich schneller und bequemer im Altersheim bewegen kann. Auch die Stationsleiterin Heidi Mathyer ist glücklich: «Der Lift erleichtert uns die Arbeit enorm, und wir können jetzt auch Pflegebedürftige aufnehmen.» Es hat neu auch vier Einzelzimmer im Dachgeschoss. Doch die Hitze mache den Bewohnern kaum zu schaffen. Gegen die Sonneneinstrahlung werden die Fensterläden geschlossen, und nachts wird es immer kühl. Anbau bezogen Im Frühjahr 2009 wurde mit dem Umbau des Heimes begonnen. Der Sockelbau ist fertig. Schon im Februar ist der Stützpunkt Aeschi-Krattigen der Spitex Niesen in diese neuen Räume eingezogen, und die Physiotherapieräume sind ebenfalls bezogen. Zweimal pro Woche bietet die Physio des Spitals Frutigen Behandlungen für die Heimbewohner, aber auch für Patienten aus dem Dorf Aeschi an. Ausser dem Eingangsbereich sind vier Zimmer mit Dusche und WC im neuen, rund 16 mal 16 Meter grossen Sockelbau erstellt worden. Im Untergeschoss gibt es noch Lager- und Technikräume, WC, Duschen und Garderoben für die total 21 (Teilzeit-)Angestellten. Der Lift fährt wunschgemäss bis ins UG. Rösi Reichen>

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