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Der Kanton Oberland

Die Helvetik Ende des 18.Jahrhunderts begann es in der Schweiz zu brodeln. Revolutionäre Ideen verbreiteten sich von Frankreich her in der Schweiz. Die Bevölkerung wollte mehr Rechte. Die Macht des Ancien Régime begann zu wanken. Dennoch verteidigten 1798 auch die Berner Oberländer mit Leib und Seele ihr Gebiet gegen die anmarschierenden Franzosen. Zur Schwächung des ehemals mächtigen Staates Bern wurde das Oberland in der Zeit der Helvetik, also von 1798 bis 1803, ein eigenständiger Kanton, dessen Haupt- und Verwaltungssitz in Thun lag. Der Kanton Oberland war in zehn Distrikte eingeteilt. Dazu gehörten: Saanen, Obersimmental, Niedersimmental, Frutigen, Aeschi, Thun, Unterseen, Interlaken und Brienz. Da das neu geschaffene Gebilde über keine historische Kontinuität verfügte und somit auch zu wenig im Bewusstsein der Bevölkerung verankert werden konnte, war der Kanton Oberland von Anfang an nicht überlebensfähig. Er wurde 1803 im Zuge der Mediation wieder an den Kanton Bern angegliedert.tku>

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