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Der gemütliche Teil dauerte wesentlich länger

AarwangenOhne

Landauf und landab sorgen derzeit die Generalversammlungen der Raiffeisenbanken für mittlere Volksaufläufe. Sorgte kürzlich in Kestenholz und Wolfwil die geplante Fusion für Spannung und war in Aeschi der Abschied des Präsidenten Georges Nussbaumer nach 16 Jahren schon fast geschichtsträchtig, sah am Freitagabend die Traktandenliste der Raiffeisenbank Fulenbach-Murgenthal-Langenthal schon fast mager aus. Sieben Geschäfte, inklusive Begrüssung, Wahl der Stimmenzähler und Diverses standen auf dem Programm. Dieser Sachverhalt verdross aber 814 der über 6000 Genossenschafter nicht, den Weg nach Aarwangen unter die Füsse zu nehmen. Im Gegenteil, es blieb mehr Zeit, bei Speis und Trank und den musikalischen Darbietungen von Oesch’s den Dritten den «Familiengeist» zu pflegen. Wie bei Raiffeisenbanken gewohnt, verliefen die Berichterstattung von Präsident Hans Pfäffli, Bankleiter Daniel Schick und seinem Stellvertreter André Schaad. In einem anspruchsvollen Umfeld gelang es der Bank, ihre Position zu halten, im Kerngeschäft, der Entgegennahme von Spar- und Anlageguthaben und der Vergabe von Hypotheken, gar zu wachsen und Marktanteile zu gewinnen. Harzig verlief indessen das Zinsgeschäft. Über alle Sparten gerechnet, ging es aber vorwärts. Der Bruttogewinn des Jahres 2010 liegt knapp über dem des Vorjahres. Erfreulich auch: Die Ausleihungen konnten zu 97 Prozent aus den eigenen Mitteln finanziert werden. Und die Eigenkapitalbasis ist solid. Sie übertrifft die gesetzlichen Vorgaben um 72 Prozent. Dank umsichtiger Kreditvergabe und einem risikoarmen Portfolio konnten die Wertberichtigungen und Rückstellungen um einen Siebtel auf eine halbe Million Franken gesenkt werden. Hanspeter Flückiger >

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