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Der Gemeinderat trotzt den roten Zahlen

Ittigen will erneut Steuern senken. Doch glaubt der Gemeinderat, dass die geplanten 1,19 Einheiten nur kurzfristig möglich sind.

Unter den grossen Gemeinden im Raum Bern rangiert Ittigen hinter Muri auf dem zweiten Platz der steuergünstigsten Wohnorte. Nun will Ittigen die Abgaben erneut senken: Im neuen Jahr soll der Steuerfuss von 1,24 auf 1,19 Einheiten sinken. Dies, obwohl der Gemeinderat ein Defizit von 2,5 Millionen Franken vorsieht. Prognostiziert sind Ausgaben von 58 Millionen Franken. «Nach den positiven Rechnungen der letzten Jahre haben wir dies dem Bürger versprochen», sagt Gemeindepräsident Beat Giauque (BVI). Das Minus sei durch 11,7 Millionen Franken Eigenkapital gedeckt. Auch seien die Rückstellungen für Steuerausfälle gut dotiert. Zudem habe der Finanzplan schon lange diesen Fehlbetrag einkalkuliert. Swisscom zahlt weniger Als weiterhin grösster juristischer Steuerzahler fungiert die Swisscom. «Die Firma wird uns weniger abgeben als in den Vorjahren», so Giauque. Als Grund nennt er, dass die Telekommunikationsunternehmen ihre Steuern künftig zwischen den Kantonen anders aufteilen. «Mikrosenkung» Giauque bleibt realistisch: «Wir können den tiefen Steuersatz wohl nicht lange halten.» Er spricht von einem Jahr. Der Bürger müsse bereit sein, die Anlage auch kurzfristig zu ändern. Die «Mikrosenkung» wirke sich positiv auf den Standort Ittigen aus, ist Giauque überzeugt. Am meisten Geld soll im kommenden Jahr der Umbau des Gemeindehauses kosten. 7,43 Millionen Franken sind hierfür budgetiert. Letztes Wort zum Budget 2010 hat der Souverän: Die Gemeindeversammlung wird am 2.Dezember im Festsaal Rain über den Voranschlag befinden. Samira Zingaro >

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