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Der Blick in den Oberländer Untergrund

oberlandZum 18.Mal werden am 10. und 11.September die Europäischen Tage des Denkmals durchgeführt. Im Oberland gibt es militärische Festungen, Gärten und Ruinen anzuschauen.

Die 18.Europäischen Tage des Denkmals, die am 10. und 11.September stattfinden, führen die Besucher in den Untergrund. Zahlreiche Kulturgüter sind nicht direkt sichtbar: Sie befinden sich unter dem Erdboden und hinter Felswänden, werden verborgen durch Fassaden, Überzüge oder Deckschichten. Das Verbergen dient zum Schutz oder zur Geheimhaltung, es ist begründet durch natürliche Gegebenheiten, konstruktive Bedingungen oder den Lauf der Zeit. An vier Orten im Oberland werden solche Orte für die Interessierten freigelegt. Artilleriewerk Waldbrand und Jägerstollen (Beatenberg). Acht Geschütze und hunderte Meter Stollen im Felsen umfasst die Anlage. Ab 1941 gebaut, bot die Festung Waldbrand Platz für 450 Mann. Die Kohlenmine Jägerstollen liegt auf 1713 Metern über Meer am Gratweg zum Niederhorn und führt rund 120 Meter in den Berg. Samstag, 10.September: Treffpunkt Haltestelle Beatenberg-Station. 10.40 bis 13 Uhr Führung Festung, 13 bis 14 Uhr gemeinsames Mittagessen auf eigene Kosten, anschliessend 14.10 bis 16 Uhr Führung Kohlenmine. Kommandoposten Heinrich (Hondrich). Diese Festungsanlage befindet sich im oberen Teil des Hondrichhügels. Sie hatte bis in die 1990er-Jahre grosse Bedeutung als Kommandoposten und militärisches Nervenzentrum am Thunersee. Führungen am Samstag und Sonntag, 10./11.September, jeweils um 10, 12 und 14 Uhr. Treffpunkt Hofstatt 2, Parkplatz Inforama (Bergbauernschule). Freilichtmuseum Ballenberg (Brienz). Das Chalet Schafroth aus Burgdorf war einst Fabrikantenvilla und diente zuletzt als Verwaltungsbau des Ballenberg-Museums. Nun ist es zum Wohnmuseum umgebaut worden. Zudem wurde der Garten aufgrund von Befunden und Plänen rekonstruiert. Sonntag, 11.September: Führungen durch Haus und Garten um 11, 13 und 15 Uhr. Treffpunkt Chalet Schafroth. Burgenweg und Ruine Mannenberg (Zweisimmen). Die beiden Burgen auf dem Mannenberg bilden zusammen mit der Pfarrkirche Zweisimmen das historische Zentrum der Landschaft Obersimmental und zeugen von der Bedeutung dieses Durchgangstales im Hochmittelalter. Die beiden Ruinen sind teilweise saniert und begehbar, auf dem Burgenweg wird deren Geschichte präsentiert. Samstag, 10.September, Führungen 10 und 14 Uhr. Treffpunkt: Bahnhof Zweisimmen, Unterführung Ost, beim Eisengitter. hsf www.nike-kultur.ch>

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