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Der Berner ist gewählt

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) wird ab 2011 vom Berner Synodalrat Gottfried Locher präsidiert.

Nach zwölf Jahren gibt Thomas Wipf das SEK-Präsidium Ende Jahr ab. Gestern wählte die Abgeordnetenversammlung in Herisau aus drei Kandidaten seinen Nachfolger. Nach dem zweiten Wahlgang war der Fall klar: Der Berner Synodalrat Gottfried Locher (38 Stimmen) hatte das Rennen gegen den Luzerner David Weiss (31 Stimmen) gewonnen. Didier Halter aus Sitten trat im zweiten Wahlgang nicht mehr an. Ab 2011 wird also Locher die 2,6 Millionen Reformierten der insgesamt 26 evangelischen Kirchen in der Schweiz gegen aussen vertreten. Er will der reformierten Kirche «ein Gesicht geben», wie er im Interview in dieser Zeitung sagte (siehe Ausgabe vom Samstag, 12.Juni). Im Herbst wird dann auch der neue siebenköpfige SEK-Rat gewählt. Vier Mitglieder gilt es zu ersetzen. Locher war von der reformierten Kirche Bern-Jura-Solothurn nominiert worden. Deren Sprecher Thomas Gehrig freute sich gestern über die Wahl – hatte aber auch ein «tränendes Auge»: Es werde nicht einfach, im Synodalrat einen Ersatz für das «profilierte und sehr teamfähige» Mitglied zu finden. Auf Ende Jahr wird Locher nach knapp vier Jahren aus der Berner Kirchenleitung austreten. sgs>

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