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Der Bank-Neubau verzögert sich

Der Neubau der AEK Bank 1826 im Dürrenast verzögert sich. Grund: Vergrössertes Projekt und Bereinigung der Einsprachen.

Eigentlich sollte der Neubau der AEK Bank 1826 an der Schulstrasse im Dürrenast schon fast im Rohbau stehen. Effektiv ist noch nicht einmal begonnen worden. Warum? «Weil wir das Nachbargrundstück dazu kaufen konnten, musste das ursprüngliche Projekt angepasst und optimiert werden», nennt der stellvertretende Direktor Markus Gosteli einen der Gründe. Mit dem Abbruch der beiden betroffenen Gebäude soll im Spätsommer begonnen werden. Zu klein und unmodern Die gut frequentierte AEK-Filiale am Lindenweg ist in die Jahre gekommen, platzte aus allen Nähten und die Einrichtung entsprach nicht mehr dem AEK-üblichen Standard. An Ort war eine Expansion nicht möglich (wir berichteten). Die AEK fand an der Schulstrasse mit der einstigen Velohandlung Simon einen geeigneten Standort für einen Neubau – nur einen Steinwurf vom bisherigen Platz entfernt. Noch während des Planungs- und Baubewilligungsverfahrens konnte die AEK auch die angrenzende Wüthrich-Liegenschaft dazukaufen. Das Projekt des Architekturbüros Viktor Burri musste überarbeitet und angepasst werden. Der Neubau wird nun um zehn Meter länger – total 34 Meter. Im Erdgeschoss befinden sich sich die Bank und ein 80 Quadratmeter grosser Restplatz für eine gewerbliche Nutzung. In den drei Obergeschossen (inklusive Attika) entstehen acht Wohnungen (sieben Miet- und eine bereits verkaufte Eigentumswohnung). Wohnungseigentümerin wird die Pensionskasse der AEK Bank 1826. Das Gebäude wird in Minergie-Standard gebaut. Gegen das nun grössere Projekt wurden mehrere Einsprachen eingereicht. «Obwohl sie sich nicht grundsätzlich gegen den Bau an sich richteten, beanspruchte die Bereinigung doch einige Zeit», schildert Markus Gosteli. Es ging vor allem darum, die Sicherheit der Nachbar-Liegenschaften zu gewähren und die Bauemissionen möglichst gering zu halten. Dafür wird nun zum Beispiel während dem Bau eine Lärmschutzwand errichtet. Durch die Verzögerung im Dürrenast «kollidierte» der Neubauplan mit einem anderen Vorhaben der AEK Bank 1826 in Oberhofen. Auch diese Filiale ist zu klein. Die AEK baut praktisch gegenüber einen Ersatz (wir berichteten). Die Folge: Die gut ausgelasteten Fachplaner konzentrierten sich im Einverständnis mit der Bauherrschaft auf das weiter gediehene Projekt am rechten Seeufer. Für den Neubau im Dürrenast ist derzeit die Arbeitsvergabe im Gange. Das neue Geschäfts-, Wohnhaus an der Ecke Schul-, Schorenstrasse soll, wenn alles rund läuft, im Frühling 2012 bezugsbereit sein. Wieviel die AEK im Dürrenast investiert, sagt sie nicht. Man kann aber davon ausgehen, dass es sich um mehrere Millionen handelt. Sicher ist auch, dass der Neubau das Quartierbild verändern wird. Nelly Kolb >

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