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Davoser mit direkter Route

eishockeyDer HC Davos ist mit dem achten Sieg im achten Playoff-Spiel der Saison in den Final eingezogen. Ein überlegenes 6:1 gegen Zug bedeutet in dieser Serie den 4:0-Endstand für die Bündner.

Mit kaum mehr überbietbarer Souveränität hat der Davoser Hockeyclub gestern Abend die Finalqualifikation sichergestellt. Die Spieler von Arno del Curto archivierten den Halbfinal gegen den EV Zug mit einem diskussionslosen 6:1 in Zug. «Jetzt gahts los», rief der Stadionspeaker, als Zugs Corsin Casutt den Puck im Powerplay zum 1:3 über die Linie drückte (23.). Doch die nächsten Worte blieben dem Mann im Hals stecken. Buchstäblich im Gegenzug stellte Dino Wieser mit einem Schüsschen den Dreitore-Abstand wieder her, nur 13 Sekunden lang hatte der leise Hoffnungsschimmer geleuchtet. Weitere zwei Minuten später konnte Dario Bürgler den eigenen Abpraller übernehmen und auf 5:1 erhöhen, womit die Partie entschieden und der Einsatz von Sandro Zurkirchen nach fünfzehn Minuten auch schon wieder beendet war. Der Ersatzkeeper hatte nach 10:09 Minuten den Platz von Jussi Markkanen übernommen. Der Finne hatte durch Grégory Sciaroni, Matthias Joggi und Josef Marha drei Gegentore zulassen müssen. Beim 0:1 konnte Sciaroni nach einem langen Musterpass von Joggi unbedrängt auf Markkanen zuziehen, beim 0:2 traf Joggi etwas glücklich aus der Drehung und vor dem 0:3 hatte sich Andy Wozniewski nicht den ersten Anfänger-Fehler dieser Playoffs erlaubt. Dass das 13. ausverkaufte Spiel in der Bossard-Arena das letzte der Saison war und damit gleichzeitig die lange EVZ-Karriere des noch einmal frenetisch gefeierten Publikumslieblings Paul Di Pietro, war also schnell klar. Und auch logisch: Die Zuger Batterien waren nach dem Kraftakt gegen Servette und der dritten aufeinanderfolgenden Halbfinal-Qualifikation schlicht leer. Der HCD liess derweil dem 4:0 gegen Gottéron (22:5 Tore) nun den zweiten «Sweep» folgen und die Torbilanz ist ähnlich beeindruckend wie im Viertelfinal. Besonders dominant waren die Gelbblauen in den Spielen 3 und 4: Gegen Gottéron resultierte dort in 120 Minuten ein 14:2, gegen Zug ein 12:2. Playout-Serie ausgeglichen Die Rapperswil-Jona Lakers glichen in der Abstiegsserie gegen Ambri-Piotta dank eines glücklichen 3:2-Auswärtssieges zum 2:2 aus. Der Siegtreffer für die Lakers, die ein 2:0 verspielt hatten, war ein Eigentor von Ambris Verteidiger Marc Schulthess. si>

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