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Das Zittern hat ein Ende

HandballDie letzte Runde verlief nach Papierform. Der BSV Bern Muri bezwang Stäfa 35:24, GC Amicitia unterlag Kadetten Schaffhausen 23:34. Die Berner spielen in der Finalrunde.

Die erste Halbzeit war wenig spektakulär verlaufen. Der BSV Bern Muri hatte, ohne eine überragende Leistung zu zeigen, gegen die Lakers aus Stäfa einen 17:9-Vorsprung herausgespielt. Torhüter Antoine Ebinger hatte mit 13 Paraden massgeblichen Anteil daran, dass die Berner schon früh deutlich in Führung gehen konnten. In der Pause verkündete der Hallenspeaker das Zwischenresultat aus Zürich. GC Amicitia lag gegen Kadetten Schaffhausen 10:20 zurück. Damit war praktisch klar, dass es in der letzten Qualifikationsrunde keine Überraschung absetzen würde. Der BSV Bern Muri bezwang Stäfa 35:24 und spielt in der Finalrunde. GC Amicitia unterlag den Kadetten 23:34 und bestreitet die Abstiegsrunde. Zwei Niederlagen zu viel «Die älteren Spieler im Team hatten eine Art Schwur geschlossen. Wir wollten auf keinen Fall in der Abstiegsrunde spielen», sagte Stephan Leiser nach dem Spiel. Der Rückraumspieler hätte wie Antoine Ebinger seine Karriere mit mehr oder weniger bedeutungslosen Partien gegen schwächere Gegner beenden müssen, wenn der BSV in die Abstiegsrunde gefallen wäre. Auch Trainer Alex Milosevic war glücklich darüber, dass die Qualifikation ein positives Ende genommen hatte. Beim BSV hatte man die laufende Saison als Übergangssaison deklariert, ehe man im nächsten Jahr mit einer auf einigen Positionen veränderten Mannschaft sich Richtung Spitze orientieren will. «Es ist ganz einfach. Wir haben zwei Spiele verloren, die wir nicht hätten verlieren dürfen», sagte der BSV-Coach. Das Auswärtsspiel in Gossau im Dezember und das Heimspiel gegen St.Otmar St.Gallen Anfang Februar. Dann hätten wir uns mit Pfadi Winterthur und Wacker Thun um den dritten Platz duelliert. » Milosevic sagte nach dem gestrigen Spiel gar, dass das Soll übertroffen worden sei. «Wir wollten uns für die Finalrunde qualifizieren, und zusätzlich haben wir das Final-Four-Turnier im Schweizer Cup erreicht. Davon hat vor der Saison niemand gesprochen.» Nicht immer aber vermochte das BSV-Team sein optimales Leistungsvermögen abzurufen. Das Zittern um einen Finalrundenplatz bis zur letzten Runde war die Folge davon. Rang 3 ist realistisch Welche Ziele die Mannschaft nun in der Finalrunde anstreben will, ist gemäss Milosevic noch nicht definiert. «Wir haben uns bis gestern auf das Spiel gegen Stäfa konzentriert. In den kommenden Tagen werden wir uns mit dem Rest der Saison beschäftigen.» Realistisch ist es, Rang 3 anzupeilen, den Wacker Thun belegt. «Im Cup wollen wir den Halbfinal gegen Kriens-Luzern gewinnen und so den Final erreichen», sagt Milosevic. Der BSV Bern Muri startet am kommenden Sonntag mit einem Auswärtsspiel gegen Kadetten Schaffhausen in die Finalrunde. Reto Pfister>

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