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Das Wasservolumen wird verdoppelt

TropenhausAm Sonntag in einer Woche feiert das Tropenhaus Frutigen sein einjähriges Bestehen. 100000 Eintritte im ersten Jahr haben die Erwartungen übertroffen. Die Fläche für

Der Andrang bei der Eröffnung des Tropenhauses Frutigen am 21. November 2009 war riesig. Der Besucherstrom hat im letzten Jahr auch nicht abgerissen. Bereits im Oktober zählten die Tropenhaus-Betreiber 100000 Eintritte. Damit wurde die angepeilte Marke von 50000 Besuchern für das erste Betriebsjahr bereits verdoppelt. «Wir können auf ein sehr erfolgreiches erstes Jahr zurückschauen», sagt Geschäftsführer Beat Schmidt. Er ist überzeugt, dass der Besucherandrang auch im nächsten Jahr anhalten wird: Dies zeige der aktuelle Buchungsstand: «Wir haben konstant viele Besucher.» Ausbau der Fischzucht Wie geht’s im zweiten Tropenhaus-Jahr weiter? «Wir planen den Ausbau der Fischzucht von 2500 auf 5000 Kubikmeter. Auch wollen wir das Thema Fisch für den Besucher erlebbarer machen», sagt Schmidt. Wie genau das gemacht werden soll, ist allerdings noch unklar. Ein weiterer wichtiger Punkt für den Tropenhaus-Geschäftsführer ist der Ausstellungsbereich. Für Januar/Februar 2010 ist eine neue Wechselausstellung geplant. Die Investitionen für das Tropenhaus belaufen sich bisher auf rund 30 Millionen Franken. Das Angebot an tropischen Pflanzen in den Gewächshäusern sei mittlerweile gewaltig. Wichtig sei, diese den Besuchern nahe zu bringen. «Wir sind kein Erlebnispark und auch kein Zoo», sagt Schmidt. Wer sich aber Zeit nehme und an der tropischen Flora interessiert sei, werde im Tropenhaus sehr interessante Stunden verbringen. Neue Infotafeln und Suchspiele für Kinder sollen den Pflanzenbereich künftig noch attraktiver gestalten. Keine Absicht bestehe, im Bereich des Gewächshauses auszubauen. Auch im Produktebereich tut sich was: «Kaviar wird ab Winter 2011 produziert werden können», sagt Geschäftsführer Schmidt. Das Tropenhaus werde damit auf den Schweizermarkt gehen und vornehmlich Gastronomie- und Comestible-Unternehmungen bedienen. Es sei denkbar, dass auch Coop, Hauptaktionär des Tropenhauses, irgendwann Frutiger Kaviar verkaufe. Coop verkauft bereits in grösseren Filialen Stör, der in Frutigen gezüchtet und geschlachtet wird. Nebst dem sibirischen Stör wird im Tropenhaus Egli gezüchtet, dies jedoch nur für den Eigenverbrauch in den beiden eigenen Restaurants. Schmidt lobt die Qualität des Bergwassers aus dem Lötschbergtunnel: «Es eignet sich hervorragend für die Zucht von Fischen, ist von hoher Qualität und kann nachhaltig genutzt werden.» Dies werde sich auch nicht ändern, falls irgendwann eine zweite Röhre im Lötschbergtunnel gebaut werde. Zusätzliche Gäste für Frutigen Ein grosses Lob spricht Beat Schmidt der Region aus: «Wir werden sehr unterstützt.» Die Zusammenarbeit mit den regionalen Tourismusorganisationen und lokalen Behörden sei toll. Das Tropenhaus generiere 60 Vollzeitstellen und bringe der Region in den Bereichen Gastronomie und Hotelerie zusätzliche Gäste. Schmidt sagt sogar, dass dank dem Tropenhaus «die Rede von einem zusätzlichen Hotel in Frutigen» sei. Das Tropenhaus heisse eben nicht einfach «Tropenhaus», sondern «Tropenhaus Frutigen» und mache die Gemeinde über die Landesgrenzen bekannt. Das Unternehmen tue Frutigen gut, sagt Schmidt, er sei sich aber bewusst, dass noch Potenzial vorhanden sei. So kommen derzeit die meisten Gäste aus Bern, Basel, Zürich und aus dem Wallis: «Wir wollen auch solche aus den anderen Landesteilen anlocken.»Sarah McGrath-Fogal>

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