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«Das soll keine Ausrede sein»

EHC BielWährend der Nationalmannschaftspause wird beim Seeländer NLA-Klub hart trainiert. Mit dem Saisonverlauf ist Trainer Kevin Schläpfer zufrieden.

Donnerstagmittag. Biel-Trainer Kevin Schläpfer ist in seinem Element. Immer wieder feuert er seine Spieler an. «Come on, guys, come on.» Die Bieler befinden sich in der finalen Übung eines intensiven Trainings. Man merkt der Mannschaft die anstrengenden letzten Tage an. Während andere Vereine ihren Akteuren eine Pause gönnten oder nur einmal pro Tag trainierten, standen die Seeländer seit Montag täglich zweimal auf dem Eis. «Wir haben viele junge Spieler, die sich im physischen Bereich noch steigern müssen», sagt Kevin Schläpfer. «Daher nutzen wir die spielfreie Zeit.» Nach gutem Start ist der EHC Biel mittlerweile in der NLA auf den drittletzten Platz abgerutscht. Dennoch ist der Trainer mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. «Wir hatten zeitweise neun verletzte Spieler. Das soll keine Ausrede sein. Ich bin aber überzeugt, ohne dieses Pech hätten wir drei bis sechs Punkte mehr und befänden uns in Schlagdistanz zu einem Playoff-Rang.» Zwei Nationalspieler Mittlerweile ist der Grossteil der Mannschaft wieder fit. Trotzdem gibt es am Donnerstag im Training einige Abwesende. So weilen mit Gianni Ehrensperger und Kevin Lötscher gleich zwei Spieler bei der Nationalmannschaft. Für den 22-jährigen Kevin Lötscher ging mit dem Debüt ein Traum in Erfüllung. «Jeder Spieler in der NLA und NLB wünscht sich, einmal das Schweizer Trikot tragen zu dürfen.» Mit seiner Leistung am Dienstag gegen Kanada ist er einigermassen zufrieden. «Zuerst musste ich mich an den höheren Rhythmus gewöhnen, dann war es ganz okay.» Im Gegensatz zu seinem Trainer Kevin Schläpfer hat den Walliser das bisherige Abschneiden des EHC Biel nicht befriedigt. «Wir haben zu viele Punkte unnötig vergeben. Wir spielten zwar oft gut, brachten uns aber am Schluss mit individuellen Fehlern selbst um den Lohn.» Bis am Montag haben die Biel-Spieler nun frei. Nicht so Kevin Lötscher, der heute am Deutschland-Cup wohl zu seinem zweiten Länderspiel kommt. Dominic Wuillemin >

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