Zum Hauptinhalt springen

«Das grosse Geschenk Ski» wird abends gefeiert

WengenDie Ski- und Snowboardschule zeigte in einer nächtlichen Schneeschau

«Mit dem grossen Geschenk Ski kam ein grosser Segen über Wengen und viele Bergdörfer», schrieb Hans Gertsch in seiner Broschüre «Das Skilehrwesen in Wengen». Der Skilehrer sei um 1925 der ortskundige Begleiter und «Chumm-mer-zhilf» auf Ausflügen mit höchstens vier Personen gewesen, wird Christian Lauener zitiert. «Systematischen Unterricht brauchten wir gar nicht zu kennen, da wir nicht an einem Übungshang arbeiteten», berichtete Lauener. Der Skilehrer habe viele andere Aufgaben gehabt: Bindungen anpassen und reparieren, Skier tragen, Lunchpakete nachferggen, Gäste wieder auf die Beine stellen, eine Spur im unberührten Gelände anlegen. «Als Tarif durften wir 5 Franken pro Stunde verlangen, was für eine Tagestour 25 Franken ergab», lobte Lauener. Ein Handlanger habe damals 80 Rappen in der Stunde verdient. Heute gehört der Skilehrer nicht mehr zu den Grossverdienern, und er hat auch andere Aufgaben. Die Ski- und Snowboardschule führt zum Beispiel Snowshows mit Feuerwerk zum Jubiläum «100 Jahre Wintersport Wengen» durch. Dann sind einige Snowsportlehrer im legendären Skiclub-Wengen-Pullover mit Lederschuhen, langen Holzskiern und -stöcken ausgerüstet. «Der Schuh wurde mit Lederriemen auf den Telemark-Skiern ohne Stahlkanten befestigt», verkündet Speaker Urs Kaderli in der beschallten und beleuchteten Figeller-Arena am Montag an dieser Show. Das achtköpfige Demo-Team Wengen zeigt sein Können, Clown Manuelus versucht sich im klassischen Pflugschwung, «Verrückte» demonstrieren Freestyle auf dem Snowboard, Tom und Housi sausen in beleuchteter Kleidung bei abgeschaltetem Licht über den Übungshang. Die Zuschauer klatschen Beifall. Ferdinand Waespe>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch