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Dammbau vorerst auf Eis gelegt

limpachkanalDie Planung der Rückhaltemassnahmen für den Limpachkanal

Eigentlich hätten die Pläne für die Rückhaltebecken diesen Sommer aufgelegt werden sollen. Dies hoffte zumindest der Vorstand des Gemeindeverbands Limpachkanal. Nun ist aber die weitere Planung der drei Bauten – deren zwei an Zuflüssen und eine am Kanal selber – vorerst auf Eis gelegt worden. Im Detail geht es um folgende Rückhaltebecken: Beim Spitelbach zwischen Rapperswil und Wengi ist ein Damm mit einem Fassungsvermögen von 50000 Kubikmetern vorgesehen. Die Wassermassen des Mülchibachs will man zwischen Etzelkofen und Brunnenthal mittels des Ausbaus des bereits bestehenden Strassendamms zurückhalten. Viele Überschwemmungen Zwischen Messen und Balm, also am Limpach selber, sollen mit einem entsprechenden Bauwerk die Drosselung der Abflussmenge herbeigeführt und 30000 Kubikmeter Wasser zurückgehalten werden. Mit diesen Massnahmen hofft man, die bei Hochwasser überflutete Fläche auf rund 30 Hektaren reduzieren zu können. Denn: Allein in den Jahren 2006 und 2007 trat der Limpachkanal nicht weniger als siebenmal über die Ufer. 10000 Franken pro Hektare Wie Verbandspräsident Jakob Kunz (Mülchi) am Montag an der Abgeordnetenversammlung erklärte, hätten die betroffenen Landeigentümer beim Spitelbach Bereitschaft signalisiert, ihr Land zur Verfügung zu stellen. Als Entschädigung hatte der Verband eine einmalige Zahlung von 10000 Franken pro Hektare an den Eigentümer und pro Schadenereignis die Vergütung des Kulturausfalls sowie der Entsorgungs- und Aufräumarbeiten angeboten. Damit sei man bei den betroffenen Eigentümern beziehungsweise Bewirtschaftern des fraglichen Landes zwischen Messen und Balm auf kein Gehör gestossen. Diese hätten stattdessen einen Realersatz für ihr infrage kommendes Land verlangt. Daniel Rohrbach>

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