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«Da stellte sich Wiler geschickter an als wir»

unihockeyNach mitunter ausgezeichneten Auftritten fand die Saison der Tigers Langnau ein jähes Ende. Trainer Björn Karlen zieht Bilanz.

Wiler-Ersigen setzte sich in drei Partien durch und steht im Final. Worin waren die Unteremmentaler Ihrem Team überlegen? Björn Karlen: (überlegt) Primär waren sie effizienter als wir. In allen Begegnungen gab es Phasen, in denen das Spiel auf der Kippe stand. Da stellte sich Wiler geschickter an als wir. Ist es ein Trost, gegen den Branchenprimus und nicht ein beliebiges Team gescheitert zu sein? Nachdem wir seit der WM sehr erfolgreich gespielt (Langnau reihte neun Siege aneinander; die Red.) und Köniz im Viertelfinal klar besiegt hatten, rechneten wir uns eine Menge aus. Wir wollten in den Final – egal, gegen wen wir uns dafür qualifizieren müssen. Aber wir wussten um die Stärken Wiler-Ersigens und dass es schwierig werden würde, den Titelverteidiger zu eliminieren. Wiler-Ersigen scheint nach verlorenem Cupfinal in Fahrt zu kommen. Kann der Meister überhaupt gebremst werden, wenn er in Form ist? Wir waren zur falschen Zeit in bester Verfassung. Selbst sie sind zu packen. Während des Halbfinals konnten wir nie ganz anknüpfen an die Leistungen von Januar und Februar. Wenn wir einen Lauf haben, sind auch wir nur schwer zu besiegen. Sie kassierten nur ein Break – und sind draussen. Ist in einer Best-of-5-Serie jenes Team, das zuerst auswärts antreten muss, noch stärker im Nachteil? Wenn gewinnt, wer drei Partien für sich entscheidet, kann eine Serie tatsächlich sehr schnell zu Ende sein. Nach Spiel eins steht eine Mannschaft schon gehörig unter Druck. Ich verstehe nicht, weshalb im Viertelfinal Best-of-7 gespielt wird und im Halbfinal auf einmal drei Siege genügen. Trotz des Ausscheidens im Halbfinal dürften Sie mit der Saison zufrieden sein. Wir haben uns ganz gut geschlagen. Klasse zeigten wir im Viertelfinal, als wir gegen Köniz nicht immer brillierten, aber doch jedes Mal gewannen. In der Breite sind wir noch nicht so stark wie etwa Wiler deshalb die namhaften Zuzüge, die letzte Woche bekannt gegeben worden sind? Wir versprechen uns viel von Ales Zalesny und Joël Hirschi – das sind Verstärkungen. Aber wie stark wir mit ihnen sein werden, das wird sich erst auf dem Feld weisen.Interview: ahwTelegramm Seite 26>

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