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Cool ist der SCB nur in der «Überzeit»

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Der SC Bern macht sich das Siegen in dieser Qualifikation sehr oft durch eigenes Unvermögen schwer. So war es auch in der samstäglichen Partie gegen den Tabellenvorletzten Rapperswil-Jona. Deutlich mehr Spielanteile, deutlich mehr Torschüsse, deutlich mehr Torchancen – alle diese Vorteile reichten dem Team von Larry Huras nicht, die anvisierten drei Punkte ins Trockene zu bringen. Vielmehr mussten die Berner nach dem 0:1-Rückstand im Startdrittel bis zum späten Ausgleich von Etienne Froidevaux in der 51.Minute einen überdurchschnittlichen Aufwand betreiben. Verlass ist auf den Meister in dieser Qualifikation wenigstens dann, wenn es darum geht, in der Zusatzspielzeit oder im Penaltyschiessen den Zusatzpunkt zu holen. Domäne Penaltyschiessen Am 9.Oktober hat der SCB in Rapperswil-Jona nach einer 3:0-Führung die Partie noch mit 3:4 nach Penaltyschiessen verloren. Seit dieser mehr als ärgerlichen Niederlage tut sich der Titelverteidiger schwer, seine Spiele in 60 Minuten zu gewinnen und drei Punkte einzufahren. Spitzenklasse sind die Berner dafür, wenn es darum geht, den Zusatzpunkt zu holen. Da hat der SCB mit seinen überragenden Penaltyschützen Ryan Gardener (s. Interview oben) und Jean-Pierre Vigier zuletzt sechs Matchentscheidungen (1 Verlängerung, 5 Penaltyschiessen) allesamt für sich entschieden. Bisher hat der SC Bern in 11 von 30 Qualifikationsspielen «Überzeit» leisten müssen. In der Verlängerung (4 Siege) haben die Berner noch nie verloren, im Penaltyschiessen (7) zogen sie nur gegen die SCL Tigers (4.Runde) und die Rapperswil-Jona Lakers (13.Runde) den Kürzeren. Keine Frage, der Meister kann sich bei dieser Ausbeute nicht über mangelndes Spielglück beklagen. Das kann sich auch einmal ändern, wie der Blick in die Vergangenheit zeigt: In der Playoff-Viertelfinalserie gegen Gottéron in der Saison 2007/2008 resultierten alle vier Niederlagen, die zum frühen Ausscheiden der Berner führten, erst in der Verlängerung. Tickets behalten Gültigkeit Die Tickets für die wegen einer akuten Magen-Darm-Grippe im Genfer Team abgesagten Partie gegen Servette in der Postfinance-Arena behalten für das noch zu bestimmende Verschiebungsdatum ihre Gültigkeit. «Die Liga wird dem SCB schon heute einen Terminvorschlag machen», sagte Werner Augsburger, Direktor der Nationalliga, gestern auf Anfrage und zeigte viel Verständnis für den SCB, der wegen der Absage eine organisatorische Feuerwehrübung zu bewältigen hatte. Gemäss SCB-Sportchef Sven Leuenberger wäre der 11.Januar 2011 ein guter Nachholtermin. René Hug ;Dossier: Erfahren sie alles über den SCB www.scb.bernerzeitung.ch>

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