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Challandes: «Der FC Thun muss immer kämpfen»

FussballDer FC Thun

Nach dem Ausschluss respektive Konkurs von Xamax und dem Abzug von vorerst 36 Punkten gegen Sion startet der FC Thun am Sonntag als Tabellenfünfter in die Rückrunde. Für Trainer Bernard Challandes ist die Tatsache, dass sein Team dadurch zwei Ränge vorgerückt ist und es Ende Saison keinen direkten Absteiger gibt, ein zweischneidiges Schwert. Leicht würden die Aufgaben für sein Team auch so nicht, sagt Challandes. Ausserdem spricht er über Auftaktgegner GC, der mit Rückkehrer Johann Vogel antreten dürfte: «Gerne hätte ich GC am Dienstag im Testspiel gegen YB noch einmal beobachtet. Leider wurde die Partie dann aber abgesagt. Doch wir kennen die Grasshoppers ja aus der Vorrunde. Und auch die Spielweise von Johann Vogel ist mir bekannt. Biel-Trainer Philippe Perret sagte mir nach dem Testspiel GC - Biel, Vogel habe nicht viele Ballkontakte gehabt, aber er hätte Anweisungen gegeben und das Team organisiert.» die Rückrunde: «Die Plätze im Mittelfeld der Tabelle werden hart umkämpft sein zwischen Sion, Lausanne, Servette, GC, Zürich und uns. Der Konkurs von Xamax, und der Punktabzug gegen Sion machen die Sache für mich nicht einfacher. Es könnte dazu führen, dass die Spieler und auch die Zuschauer denken, es gehe jetzt um nichts mehr. Gegen diese Einstellung muss ich angehen. Gerade beim FC Thun hat ein solches Denken keinen Platz, wir müssen immer kämpfen.» die Ziele des FC Thun: «Auf einen Tabellenplatz lege ich mich nicht fest. Es gibt aber mehrere Aspekte im Spiel, die wir verbessern wollen. Bei Standardsituationen des Gegners müssen wir kompakter verteidigen. Der FC Thun soll effizienter auftreten und ein besseres Pressing spielen. Wenn das gelingt, werden wir Punkte holen und um die Europa-League-Plätze spielen.» den Verlauf der Vorbereitung: «Wir haben das Team bewusst nicht über die ihre körperlichen Grenzen hinaus geführt. Die Mannschaft soll von Anfang an spritzig sein und nicht noch unter den Nachwirkungen der harten Trainings leiden. Die Vorbereitungsphase ist die einzige Zeit, in der für den Spieler das ‹Ich› im Vordergrund stehen darf. Schliesslich geht es darum, dass er einen Platz im Team erhält. Sobald dann aber die Meisterschaft beginnt, zählt nur noch das ‹Wir› und das Wohl der Mannschaft.» den Zuzug von Marco Schneuwly: «Er passt auf und neben dem Platz hervorragend in unser Team. Schneuwly ist sehr willig, und er will zeigen was er kann. Mit Fabiano ist noch ein weiterer Stürmer zu uns gestossen, leider schlug er sich in den letzten Wochen immer wieder mit kleineren Verletzungen herum. Mit ihnen beiden haben wir nach dem Rücktritt von Mauro Lustrinelli aber eine gute Lösung gefunden.» den Ligaausschluss und den Konkurs von Xamax: «Der Absturz war programmiert, das habe ich schon gemerkt, als ich dort letzte Saison kurz Trainer war. Alle wussten, es würde schiefgehen, aber niemand konnte etwas unternehmen. Für mich als Neuenburger ist es schlimm, was mit Xamax geschah, eine Katastrophe! Es wird dauern, bis der Klub wieder auf die Beine kommt.» seinen Vertrag, der im Sommer ausläuft: «Bis jetzt gab es keine Gespräche über eine Verlängerung. Aber das stört mich nicht. Mir geht es nicht um einen besseren Vertrag oder so. Wir warten jetzt ab, wie sich die Rückrunde entwickelt. Ich will wissen: habe ich weiter Spass mit der Mannschaft, kann ich meine Philosophie weiter einbringen, können wir sogar noch einen Schritt weiterkommen? Deshalb werden wir uns erst nach ein paar Spielen besprechen.»Alexander Wäfler>

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