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Buslinie fällt weg

VerkehrDie Verkehrskonferenz beantragt dem Kanton, die Buslinie Niederbipp–Wolfisberg zu streichen.

Der Ausschuss der Regionalen Verkehrskonferenz (RVK) hat gestern Abend in Langenthal gar nicht mehr diskutiert. Einstimmig wurde beschlossen, dem Kanton eine Anpassung des Busangebots in den drei Juraberggemeinden Rumisberg, Farnern und Wolfisberg auf den Fahrplanwechsel vom 11.Dezember zu beantragen. Das neue Buskonzept war in der Vernehmlassung auf Zustimmung gestossen, wenn auch in Wolfisberg mit Zähneknirschen (wir berichteten). Konkret geht es darum, die Buslinie 59 (Niederbipp–Wolfisberg–Rumisberg) verstärkt auf die Linie 58 (Wangen–Wiedlisbach–Farnern) und die Bedürfnisse der Schule auszurichten. Zum Opfer fällt diesem Konzept der Abschnitt Niederbipp–Wolfisberg. Der Grosse Rat wird darüber in der am 28.März beginnenden Märzsession befinden. Ein positives erstes Fazit zogen die anwesenden Gemeinde- und Transportunternehmen-Vertreter zum letzten Fahrplanwechsel: Die Neuerungen bewährten sich, so der Tenor. Festgestellt wurde, dass die Züge auf der Strecke Olten–Bern teilweise übervoll sind. Die SBB prüfen den durchgehenden Einsatz von Doppelstockzügen, voraussichtlich ab 2015. Der Ausschuss hat den Auftrag zur Erarbeitung des regionalen Angebotskonzepts 2014–2017 vergeben. Und zwar an das Büro 3B (Bahn+Bus Beratung) AG in Bern zum Preis von 44300 Franken. Bei den nun anlaufenden Arbeiten wird das bestehende ÖV-Angebot überprüft. Wo gibt es Schwachstellen? Wo sind Optimierungen möglich? Gesucht sind explizit auch neue Ideen. Der Ausschuss schlägt der Delegiertenversammlung den Wanger Gemeindepräsidenten Fritz Scheidegger als neuen RVK-Präsidenten vor. Er soll die Nachfolge von Katharina Hofer, Gemeindepräsidentin von Wiedlisbach, antreten. Die Wahl findet am 13.Mai statt. Dominic Ramel>

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