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Budget ist fast aus- geglichen

erizBei leichter Senkung der Steueranlage um einen halben Zehntel und einem geringeren Steuerertrag rechnet Eriz mit einem beinahe ausgeglichenen Budget. Der Handlungsspielraum sei sehr eng, sagte der Gemeindepräsident.

Gemeindeverwalterin Charlotte Küenzi stellte den 40 Stimmberechtigten der Gemeindeversammlung Eriz das Budget vor. Bei einer Steuersenkung von 1,9 auf 1,85 Einheiten und dem dadurch bedingten Minderertrag bei den Steuern von 21500 Franken wird das Defizit Ende des nächsten Jahres 585 Franken betragen. Der Gesamtaufwand ist mit 2037430 Franken budgetiert, die steuerfinanzierten Investitionen mit 380000 Franken. Trotz einer weiteren Steuerrevision und Steuersenkung seien die Erträge praktisch identisch mit denjenigen des Vorjahres. Einstimmig wurden die Steuersenkung, das Budget mit gleich bleibender Liegenschafts- und Feuerwehrsteuer sowie Hundetaxe angenommen. Das Eigenkapital beträgt momentan rund 800000 Franken. Enger Handlungsspielraum Eine der Erfahrungen, die er in seinem ersten Jahr als Gemeindepräsident gemacht habe, sei die Tatsache, dass fast alles geregelt sei. «Der Kanton gibt mehr oder weniger alles vor, und wir können kaum noch eigene Entscheidungen treffen», sagte Daniel Jost. Nicht zuletzt wegen der kantonalen Vorgaben wird es im Schulwesen Veränderungen geben. «Wie diese aussehen werden, weiss kaum jemand. Wir haben immer weniger Kinder im Eriz, und der Kanton spricht von 20er-Klassen», so Ressortvorsteherin Schulwesen, Silvia Tschanz. Nur noch eine Schuko Die Gemeindeversammlung stimmte der beantragten Zusammenführung der drei Schulkommissionen (Schuko) Eriz, Oberlangenegg und Wachseldorn ohne Gegenstimme zu. «Damit werden die Schulstrukturen einfacher und erleichtern Schulleiter Matthias Dörig die operativen Aufgaben», sagte Gemeinderätin Astrid Fahrni. Verena Holzer>

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