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Budget fast ausgeglichen

NiederstockenDie Stimmberechtigten von

19 Personen waren an der Gemeindeversammlung von Niederstocken, das 265 Einwohner zählt, anwesend. Das sind immerhin gut 9 Prozent der 201 Stimmberechtigten. Das Budget der Gemeinde schliesst bei einem Aufwand von 1,067 Millionen Franken mit einem Verlust von 5070 Franken ab. Dies bei einem gleich bleibenden Steueransatz von 1,84 Einheiten. Ein Steuerzehntel entspricht gut 17000 Franken. Als Nettoinvestitionen sind für das kommende Jahr 140100 Franken geplant. Das Eigenkapital der Gemeinde beträgt zirka eine halbe Million Franken. Gemäss Finanzplan wird es aber in den kommenden Jahren drastisch sinken. Der neue Finanz- und Lastenausgleich (Filag) wird sich negativ auf die kleine Gemeinde auswirken. «Besonders schlimm ist, dass der bisher positive Handlungsspielraum ab 2012 nur noch negativ sein wird. Das heisst nichts anderes, als dass wir uns eigentlich gar keine Investitionen mehr leisten können», lautet das triste Fazit im Niederstockner Finanzplan 2011 bis 2015. Die Versammlungsteilnehmer genehmigten den Voranschlag, die revidierten Personal- und Gebührenreglemente sowie die Kreditabrechnung der gene-rellen Entwässerungsplanung (GEP) einstimmig. Emanuel Hänni wurde zudem als Nachfolger des verstorbenen Jakob Straubhaar still in die Bau- und Planungskommission gewählt. Als Revisionsorgan bestätigt wurde die Firma Gempus Treuhand Aarwangen. Gemeindepräsidentin Regula Bettschen verabschiedete an der Versammlung die bisherige Schulhausabwartin Ljubica Ineichen sowie Hanspeter Tschanz, der für die Wartung der Pumpenanlage Säge zuständig war. «Bereits vorgängig ist die Verwaltungsangestellte Michaela Wenger, die gekündigt hatte, verabschiedet worden», erklärte die Präsidentin. «Mit einem 50-Prozent-Pensum haben wir dafür neu Claude Chapuis als Finanzverwalter angestellt.» Niederstocken konnte sechs Neue in den Kreis der Stimmberechtigten aufnehmen. Die Jungbürger heissen: Florian Gehrig, Sarah Gerber, Alexandra Leu, Marco Schwendimann, Marcel Straubhaar und Alexandra Künzi. Vier von ihnen waren anwesend. «Der Gemeinderat hat sie vorgängig zur Versammlung zum Nachtessen eingeladen», informierte Regula Bettschen. «Wir hoffen, dass sie sich auch künftig am politischen Geschehen beteiligen.» Peter Rothacher >

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