Zum Hauptinhalt springen

Biel hofft weiter auf das Playoff

Für den EHC Biel ist die Playoff-Teilnahme noch immer möglich. Der Rückstand auf Gottéron, das auf dem achten und letzten Playoff-Platz liegt,

Der Zweikampf zwischen Biel und Gottéron um den letzten Playoff-Platz bleibt weiterhin spannend. Beide Mannschaften schlugen in den letzten Tagen die SCL Tigers (Biel 3:2; Gottéron 3:1) und verloren gegen die ZSC Lions (Biel 3:6; Fribourg 5:8). Am nächsten Samstag kommt es zu einem Sechspunkte-Gipfeltreffen – der Direktbegegnung von Gottéron und Biel in der zum 20.Mal ausverkauften St-Léonard-Halle. Die Bieler hatten sich in den letzten sechs Heimspielen 15 der 18 möglichen Punkte erkämpft. Und gestern vergaben sie eine ausgezeichnete Chance, die ZSC Lions im zehnten Anlauf seit der Rückkehr in die NLA erstmals wieder zu bezwingen. «Wir hatten genügend Chancen, um in Führung zu gehen und die Zürcher damit unter Druck zu setzen», ärgerte sich der Bieler Stürmer Mauro Beccarelli. «Allerdings muss man auch sagen, dass die ZSC Lions defensiv sehr solid gespielt haben und Torhüter Lukas Flüeler ausgezeichnet hielt.» Deutlich unter seinem Niveau spielte hingegen der Bieler Goalie Reto Berra, der den ersten und dritten Gegentreffer hätte verhindern müssen. Langnauer Negativserie Die SCL Tigers verloren zu Hause gegen Biel mit 2:3 bereits das achte Spiel in Serie. Sie werden damit auch in der zwölften Saison seit ihrer Rückkehr in die höchste Spielklasse um den Ligaerhalt kämpfen müssen. Die SCL Tigers hatten nach dem Meisterschaftsunterbruch über Weihnachten und Neujahr in mehr als der Hälfte der verlorenen Spiele mit ihren mehr oder weniger emotionslosen Auftritten enttäuscht. Diesen Vorwurf konnte man ihnen in der Doppelrunde vom Wochenende gegen Freiburg-Gottéron (1:3) und Biel (2:3) nicht machen. Sie kämpften unermüdlich und gaben nie auf, hielten beide Partien bis zuletzt offen und blieben dennoch ohne einen einzigen Punktgewinn. «Das ist ganz, ganz bitter», sagte Adrian Gerber, der Langnauer Torschütze zur frühen 1:0-Führung gegen Biel, mit leiser Stimme. «Wir wollten uns vor eigenem Publikum für die vorangegangenen enttäuschenden Leistungen rehabilitieren. Ich bin der Meinung, dass uns das auch gelungen ist. Das Resultat allerdings fiel ein weiteres Mal negativ aus.» Conz will bleiben Die SCL Tigers befanden sich gegen Biel auf dem Weg zum ersten Erfolgserlebnis seit dem 3:0-Erfolg am 22.Dezember in Ambri. 42 Minuten lang lagen sie mit 1:0 und 2:1 in Führung. Doch in den letzten zwölf Minuten gelang den Seeländern mit zwei Toren innerhalb von nur 130 Sekunden die Wende. Die vierte Niederlage der Emmentaler in dieser Saison gegen die Bieler war nicht zwingend. Das wusste auch Adrian Gerber: «Wir haben genug Chancen herausgespielt, um unsere Niederlagenserie endlich beenden zu können. Aber die Chancenauswertung ist und bleibt unsere grosse Schwäche.» Die Torproduktion war in den letzten acht Spielen so schwach wie noch nie unter der Führung von Headcoach Christian Weber. Ein weiterer Schwachpunkt ist das Powerplay. Gegen Biel bemühten sich die Gastgeber während 14 Minuten vergeblich um einen Treffer in Überzahl. Und sie kassierten den 2:2-Ausgleich durch Bordeleau mit einem Mann mehr auf dem Eis. SCL-Tigers-Goalie Benjamin Conz, um den sich auch Biel bemühte, will auch nächste Saison für die Emmentaler spielen. Voraussetzung ist, dass diese in der NLA bleiben und Chris McSorley, Headcoach, Manager und Besitzer von Servette, einverstanden ist. Conz steht bei den Genfern bis 2013 unter Vertrag. Werner Haller/rjkTelegramm/Tabelle Seite 14 >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch