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Besucherrekord mit 5050 Eintritten

Auf 4000 Quadratmetern Fläche tummelten sich während vier Tagen 5050 Besucher an der Spiezer Waren-und Gewerbeausstellung. Dies entspricht einem Rekord, wie WGA-OK-Präsident Robert Gasser mitteilte.

Raclette, Lachsbrötchen, Zuckerwaren oder Trockenwürste: Viele Düfte umschwirrten am Wochenende die Nasen der Besucher der 33.Spiezer Waren- und Gewerbeausstellung WGA. Ein Duft überdeckte jedoch alle anderen – derjenige des Erfolgs. Seit Donnerstag bis und mit gestern besuchten rund 5050 Menschen die Messe, die schon zum dritten Mal in Folge im ABC-Zentrum in Lattigen stattfand. Die Besucherzahl sorgte sowohl bei den Ausstellern als auch bei den Organisatoren für zufriedene Gesichter (siehe auch Kasten). Zeit für Innovationen Auf dieses Jahr hin wurde die Ausstellungsfläche auf fast 4000 m2 verdoppelt (wir berichteten). Der zusätzliche Raum bot Gelegenheit, ausgiebig zu flanieren, ohne sich gegenseitig auf die Füsse zu treten. «Die Leute nehmen sich automatisch mehr Zeit zum Hinschauen, weil sie sich nun wohler fühlen», meinte Heinz Sollberger, früherer WGA-OK-Präsident, der am Stand seines Elektrofachgeschäfts Lichter der neuartigen LED-Technologie vorstellte. «Wegen der Krise sind die Kunden generell kritischer geworden. Ihre Neugierde ist aber geblieben, und so ist die WGA der ideale Ort zum Vorstellen von Innovationen.» Keine Krise spürt zurzeit die HSR Ingenieure AG. Der Blickfang ihres Stands war eine Wärmekamera, die Vorbeischreitende filmte und gleichzeitig auf die Problematik fehlender Häuserisolation aufmerksam machte. «Die Sensibilisierung fürs Thema Minergie hat stark zugenommen», sagte Hochbautechniker Daniel Fava. «Wer bei uns vorbeikommt, ist meist recht gut vorinformiert und stellt hier an der WGA die Weichen für die Zukunft.» Etwas weniger langfristige Planung benötigten jene Besucher, die bei Agnes Felder von der gleichnamigen Bäckerei in Spiezwiler einen Halt einlegten. «Nussgipfel laufen am besten. Und die Leute bleiben zudem oft zum Schwatz», so Felder. Sie begrüsste den Entscheid des OKs, die Messe künftig im Zweijahresrhythmus durchzuführen, da der Anlass für die Aussteller doch mit grossem Aufwand verbunden sei. Viele Familien unterwegs Das abwechslungsreiche Programm, das heuer explizit die Ortsvereine miteinbezog, punktete vor allem bei Familien. David Bucher, der mit Frau und Kindern durch die Hallen schlenderte, zeigte sich erfreut: «Das Vereinsleben einzubeziehen ist wirklich ein Gewinn. Den Kindern wird vieles geboten, und für uns Erwachsene hat es ebenso reichlich interessante Attraktionen.» Positiv beeindruckt war auch Myriam Manser aus Spiez: «Man merkt, dass sich die Aussteller Mühe gegeben haben. Und an jeder Ecke treffe ich jemanden, den ich kenne.» In der allgemeinen Publikumsgunst sehr weit oben lagen etwa die Kletterwand beim SAC-Stand oder das Torwandschiessen bei den Fussballerinnen des FC Spiez – dies obwohl die meisten Kicker bei ihren Versuchen keine Treffer landeten. «Uns gibt es nun schon seit zehn Jahren, aber Juniorinnen sind nach wie vor Mangelware», erklärte Trainer Thomas Sahli, dessen Frauenteam vor zwei Jahren in die 2. Liga aufgestiegen ist. Auch für Sahli wurde die WGA jedoch zum Erfolg: Bis am Samstagabend hatten sich schon sechs interessierte Mädchen für ein Probetraining eingeschrieben.Gabriel Berger >

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