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«Besuch soll Erlebnis bleiben»

102 Millionen Franken

«Frohe Botschaft» gestern für die Aktionäre der Jungfraubahn Gruppe: Das Bahnunternehmen in der Jungfrauregion hat mit 102 Millionen Franken im vergangenen Jahr den zweithöchsten Verkehrsertrag in der Geschichte des Unternehmens erzielt. Der Verkehrsertrag setzt sich zum grössten Teil aus den direkten Einnahmen aus den Gästefahrten zusammen, und nur ein verschwindend kleiner Teil ist der Erlös aus dem Transport von Gütern. Nur im Jahr 2008 war dieser Wert um 1,1 Prozent höher. Den Gewinn und Einzelheiten zum Ergebnis will das Unternehmen an der Bilanzmedienkonferenz vom kommenden 15.April bekannt geben, wie der Medienmitteilung von gestern Dienstag zu entnehmen ist. «Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds verlief das Geschäftsjahr deutlich besser als erwartet», sagte Kessler. Die Unsicherheit wegen der Schweinegrippe, die Wirtschaftskrise und der starke Schweizer Franken führten dazu, dass viele asiatische Gäste fernblieben. «Den Einbruch konnten wir dank verschiedenen Aktionen in der Schweiz und in Europa wettmachen», so Kessler weiter. Bessere Verteilung Die hochalpine Welt rund um den Aletschgletscher zog im vergangenen Jahr mehr Gäste an als im Jahr 2008: 651000 Personen besuchten das Jungfraujoch. Dies trotz der Limitierung von Joch-Besuchern an acht Tagen. Kessler hatte die Kontingentierung von 5000 Besuchern pro Tag eingeführt, nachdem vereinzelt Gäste Kritik wegen überfüllter Züge und vereinzeltem Gedränge geübt hatten. An der Kontingentierung will der CEO festhalten. «Ein Besuch auf dem Jungfraujoch soll ein Erlebnis bleiben», so Kessler. Auf kommendes Sommerhalbjahr hin führt das Bahnunternehmen für den Joch-Besuch einerseits ein vergünstigtes Morgenticket ein und bietet auch am Nachmittag die Fahrt auf Jungfraujoch zu einem reduzierten Preis an. «Damit wollen wir Anreize schaffen, damit nicht alle Gäste zum gleichen Zeitpunkt aufs Joch fahren», erklärt Kessler die Einführung der beiden Sonderbillette. Neben dem Jungfraujoch – Top of Europe waren auch die anderen Ausflugsziele, zu denen Kleine Scheidegg, First, Harder Kulm und Winteregg gehören, gut besucht, schreibt das Unternehmen weiter. Die Firstbahn erzielte sogar einen Rekord: Sie verzeichnete 2009 den besten Sommer in ihrer Geschichte. Baumann vorgeschlagen Die Generalversammlung der Jungfraubahn Holding AG findet am 17.Mai in Interlaken statt. Der Verwaltungsrat wird beantragen, Peter Baumann als zusätzliches Mitglied in den Verwaltungsrat zu wählen. Baumann ist Ingenieur ETH. Er wohnt in Grindelwald, womit die Vertretung dieser Standortgemeinde im Verwaltungsrat der Jungfraubahn Gruppe wieder gewährleistet sei, so das Bahnunternehmen weiter. Seit dem Jahr 2002 ist Baumann als Verwaltungsratsmitglied und Direktor Marketing und Verkauf für die Garaventa AG tätig. Hans Urfer/pd >

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