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Sara und die Bühne

Sara Giancane hat für das diesjährige Weihnachtsmärchen von Konzert Theater Bern das Bühnenbild und die Kostüme entworfen. Wie sie die Gletscherschmelze auf die Bühne bringt, was sie an Kinderstücken besonders mag und warum sie lieber im Hintergrund kreiert.

Sibylle Hartmann
Mehr besondere Menschen, die in Bern und Region leben oder arbeiten, finden Sie <a href="http://www.besonders.bernerzeitung.ch" target="_blank">in diesem Dossier.</a>Fürs beste Sehvergnügen nutzen Sie die Vollbildfunktion. Fotos: Urs Jaudas, Susanne Keller und Nicole Philipp.

Es rauscht und blitzt wie wild auf der Bühne. Die Windmaschine bläst den Kindern in der ersten Reihe mitten ins Gesicht. Der Lawinenniedergang auf den Gletscher ist der grosse Theatermoment im Stück «Cengalo, der Gletscherfloh», das seit Mitte November am Konzert Theater Bern läuft.

Das Rollen der Lawine war aber auch in den Proben ein Knackpunkt. «Achtung. Und bitte!» Unter lautem Getöse aus den Lautsprechern fällt das leinwandgrosse weisse Tuch aus dem Schnürboden herunter und begräbt die komplette Bühne unter sich. Die technische Probe ist in vollem Gange. In sieben Tagen ist Premiere. Lautstark gibt Meret Matter vom Regiepult aus Anweisungen. Neben ihr und dem ganzen Gewusel der Techniker auf der Bühne geht die Person, die die Lawine entworfen hat, fast unter. Das ist Sara Giancane ganz recht. Kaum ist die Kamera auf sie gerichtet, huscht sie scheu wie ein Reh davon. Es ist ihr fast unangenehm, von einem Journalistenteam begleitet zu werden.

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