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«Berührverbot»

In der Absicht, eine Handtasche zu kaufen, habe ich letzthin mit meiner erwachsenen Tochter und meinem Blindenführhund an der Berner Spitalgasse «Gygax Trends in Leder» besucht. Seit je geben mir Menschen, die mich beim Einkaufen begleiten, die Artikel in die Hand, damit ich sie mir «anschauen» kann. Leider übersah meine Tochter das Schild, das das Berühren der Waren untersagt. Schon kam die Ladenbesitzerin, massregelte uns und beharrte auf dem «Berührverbot». Ihr Verhalten einer blinden Person gegenüber finde ich demütigend und impertinent. Erika Weber, Bern Wir haben die Geschäftsinhaberin Heidi Gygax um eine Stellungnahme gebeten: Es war keineswegs meine Absicht, die Kundin zu demütigen. Seit Jahrzehnten führe ich mein Geschäft nach dem Motto «Der Kunde ist König». Aber: Auch Könige sollten sich einigermassen korrekt verhalten. Die beiden Kundinnen steuerten grusslos an drei Verkäuferinnen vorbei gleich auf die exklusivsten Taschen zu. Als ich sie auf das «Bitte nicht berühren»-Schild hinwies, reagierte die blinde Dame sofort sehr ungehalten und provokativ.>

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