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berner filmpremieren «my generation» und «Bottled life»

Mit «My Generation» und «Bottled Life» liefen in Solothurn zwei weitere Berner

Sechs Personen, ein Jahrgang: In «My Generation» porträtiert die 1948 geborene Berner Filmerin Veronika Minder («Katzenball») ihre Altersgenossen und schafft ein flirrendes Potpourri der 68er-Bewegung. Das Werk passt perfekt zu den Solothurner Filmtagen, die ebenfalls von 68ern gegründet wurden. Doch «My Generation» huldigt nicht nur der Hippieromantik und dem Aussteigertum. Eine der Porträtierten gibt sogar zu, dass sie sich im Sommer der Liebe nach «spiessbürgerlicher Versorgtheit» sehnte. Solche Vielseitigkeit macht den Film zu einem gültigen Zeitdokument. Mehr der Gegenwart verpflichtet ist der Berner Dokumentarfilmer Urs Schnell. Er reiste mit Reporter Urs Gehriger um die Welt, um in «Bottled Life» dunkle Machenschaften des Schweizer Nahrungsmittelmultis Nestlé aufzudecken. Wir erfahren, wie der Konzern in den USA und Pakistan mit zweifelhaften Methoden Quellwasser abpumpt und es denen, die es sich leisten können, als Mineralwasser wieder verkauft. Der Jahresumsatz von Nestlé beträgt fast 10 Milliarden Franken. Dass der Konzern die Filmemacher abblockte, ist keine Überraschung. Doch Reporter Gehriger ist kein zweiter Michael Moore; er bleibt in diesem Film die schwächste Figur.zas «My Generation»: Wiederholung: 24.Januar, 12 Uhr Kino Canva. Im Kino ab 29.März. «Bottled Life»: Wiederholung 24.Januar, 14.30 Uhr Kino Canva. Im Kino ab 26.Januar.>

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