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Zweiter Anlauf für ein Café am Egelsee

Aus der Zwischennutzung des ehemaligen Entsorgungshofs am Egelsee durch die Caffè-Bar Sattler wird nichts. Ein redimensioniertes Projekt soll aber provisorisch schon diesen Sommer starten.

Das Baugesuch für den «Stadtgarten am See», des geplanten Cafés am Egelsee von den Betreibern der Cafébar Sattler in der Länggasse, muss zurückgezogen werden.
Das Baugesuch für den «Stadtgarten am See», des geplanten Cafés am Egelsee von den Betreibern der Cafébar Sattler in der Länggasse, muss zurückgezogen werden.
Tanja Buchser

Erfolg für die Gegner einer belebten Brache am Egelsee, wo zuvor jahrelang ein Entsorgungshof betrieben worden war: Die Caffè-Bar Sattler hat ihr Baugesuch zurück­gezogen, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Die Betreiber des gleichnamigen Lokals in der Länggasse hatten letztes Jahr von der Stadt den Zuschlag erhalten, um mit Containern und einem gastronomischen Angebot an der Zwischennutzung des Areals zu partizipieren.

Doch offenbar hatten die Einsprecher – Leute aus der Nachbarschaft und der Angelfischer-Verein Bern – genügend gute Argumente dafür, das Projekt zu bodigen. Oder sie zeigten sich in den Einigungsverhandlungen so stur, dass die geplante Zwischennutzung auf Jahre hinaus unmöglich gewesen wäre. Der Rückzug des Baugesuchs solle den Weg für eine neue Lösung frei machen, schreibt die städtische Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün (TVS) in ihrer Mitteilung.

Gemeinsam mit dem «Verein am See», der Trägerschaft für die Zwischennutzung des ehemaligen Entsorgungshofs, will die Stadt nun in einem Innenraum des Gebäudes, in dem noch ein Strassenreinigungsstützpunkt stationiert ist, ein Café einrichten. Dessen provisorischer Betrieb solle bereits in diesem Sommer möglich sein, schreibt die TVS.

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