Zwei wollen zusammenspannen

Grosshöchstetten/Schlosswil

Bereits arbeiten Grosshöchstetten und Schlosswil in verschiedenen Bereichen zusammen. Nun prüfen sie eine engere Zusammenarbeit.

Doris Reber und Martin Steiner, die Gemeindeoberhäupter von Schlosswil beziehungsweise Grosshöchstetten.

Doris Reber und Martin Steiner, die Gemeindeoberhäupter von Schlosswil beziehungsweise Grosshöchstetten.

(Bild: zvg)

Für die Schlosswiler Kinder ist es seit Generationen Alltag, die Sekundarschule von Grosshöchstetten zu besuchen. Auch die Feuerwehren der beiden Gemeinden haben fusioniert. Nun teilen Grosshöchstetten und Schlosswil mit, dass eine engere Zusammenarbeit geprüft werden soll. «Wir wollen ein Projekt für ein Zusammengehen ausarbeiten», sagt der Höchstetter Gemeindepräsident Martin Steiner (EVP).

Schlosswil ist auf Grosshöchstetten zugekommen. «Aber wir prüfen eine vertiefte Zusammenarbeit sehr gerne», sagt Steiner. Allein schon räumlich sind die Gemeinden bereits zusammengewachsen: Das Schlosswiler Aussenquartier Nest liegt direkt an der Gemeindegrenze und bildet damit ein Bindeglied.

Nicht nur finanzielle Gründe

Die Steueranlage von Grosshöchstetten liegt bei 1,42 Einheiten, in Schlosswil bei 1,79. Die Finanzen seien aber nicht der Hauptgrund dafür, Nähe zu Grosshöchstetten zu suchen, sagt die Gemeindepräsidentin Doris Reber (Schlosswiler für Schlosswil). Weitere Gründe seien die Schwierigkeiten, Verwaltungspersonal und Behördenmitglieder zu finden. «Wir wollen eine Optimierung prüfen, solange wir das noch können und nicht müssen», sagt Reber weiter.

Im Oktober haben sich Vertreter der Gemeinden getroffen. Eine weitere Sitzung folgt in den nächsten Wochen. «Ich glaube, dass wir bis in drei oder vier Jahren unsere Zusammenarbeit definieren können», sagt Martin Steiner. Die nächste Information erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2015.

Berner Zeitung

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