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Zurück zum Anfang

Es gibt Dinge, die verlieren sich in der Wiederholung. Werden zu dumpfen Regelmässigkeiten ohne Anfang.

Ich weiss jedenfalls nicht mehr, wann ich das erste Mal «Dinner for One» gesehen habe. Seit Tausenden von Jahren tue ich mir an jedem Silvester diese zähen zehn Minuten an. Klar ist das toll gemacht, Timing und so. Aber wirklich lustig finde ich es seit Jahrhunderten nicht mehr.

Anders diesmal mit Mia (5). «Dinner for One» zum allerersten Mal! Diese Spannung, wenn man nicht weiss, dass der Butler fast jedes Mal über den Tigerkopf stolpern wird. «Die sind alle tot?» – «Ja also die, die nicht am Tisch sitzen. Deshalb muss der Butler für sie mittrinken.» Beim dritten Tigerkopfgestolpere ein Schmunzeln, beim vierten ein Grinsen. «Ist der betrunken?» Nachdem Miss Sophie gespeist und getrunken hat, bin ich erleichtert. Ein Jahr lang Ruhe.

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